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  FÜTTERUNG
I.  Natürliche Fütterung in Zucht und Aufzucht mit Marengo
II. Fütterungsabhängige Risikofaktoren in Zucht und Aufzucht

I. Warum ist Marengo Hundefutter für Züchter interessant?
Der passionierte Züchter von heute ist sich der Verantwortung für seine Hunde und für die Zukunft der speziell gezüchteten Rasse bewusst. So liegt ihm einerseits die Gesundheit und das Wohlbefinden seiner Hunde wie jedem anderen engagierten Hundebesitzer am Herzen, zum anderen trägt er auch für die ersten Lebenswochen der gezüchteten Nachkommen die entscheidende Verantwortung. Gerade diese Zeit entscheidet u. a. über den Aufbau eines gesunden Immunsystems und stellt so oft die Weichen für das gesamte Hundeleben.

Folgen der Fehler, die in dieser Zeit gemacht werden, können häufig kaum oder gar nicht wieder aufgefangen werden. Neben vielen anderen Faktoren wie Zuchtauswahl, Haltung, Pflege, medizinische Versorgung spielt natürlicherweise die Fütterung eine sehr wichtige Rolle. Das Marengo Fütterungskonzept bietet mit dem Marengo Hundefutter- und Ergänzungsfutterprogramm entscheidende Vorteile für die Haltung, Zucht und Aufzucht von Hunden und wird so den anspruchsvollen Anforderungen der Zucht gerecht.
 

  1. Freiheit von Tiermehl und minderwertigen Schlachtabfällen
    Im Marengo Hundefutter wird ausschliesslich Fleisch von geschlachteten, kontrollierten Tieren verwendet. Verarbeitet werden weder Tiermehl, minderwertige oder hormonhaltige Schlachtabfälle (wie z.B. Geflügelköpfe) noch sogenanntes Risikomaterial. Fütterungsbedingte Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit, des Hormonzyklus der Hündin, der Spermienqualität des Rüden oder Wachstumsstörungen durch sogenannte Stoffwechseltoxine (Stoffwechselgifte) und hormonell aktive Substanzen werden vermieden.

  2. Freiheit von tierischen und pflanzlichen Abfallprodukten
    Alle verwendeten Futterzutaten im Marengo Hundefutter zeichnen sich durch ihre Sauberkeit und Hochwertigkeit aus. Bewusst verzichten wir auf die Verwendung von Abfallprodukten aller Art wie Nachmehlen, Abfällen aus der Lebensmittelindustrie, Klauen, Federn, Borsten etc. Allein die ausschliessliche Verwendung von naturbelassenen und hochwertigen Futterkomponenten gewährleistet eine optimale Versorgung mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen, die den gesteigerten Anforderungen der Zucht- und Aufzuchttiere gerecht werden können.

  3. Freiheit von Sojaprodukten
    Im Marengo Hundefutter wird auf die Verwendung aller Arten von Sojaprodukten verzichtet. Seit längerem ist bekannt, dass Sojaprodukte neben den darmschleimhautschädigenden Eigenschaften einiger Inhaltsstoffe (hier vor allen Dingen: Lectine und Saponine) und der nachhaltigen Störung der Eiweissverdauung durch bestimmte Enzymhemmer auch die Fruchtbarkeit negativ beeinträchtigen. Soja enthält nachweislich sogenannte "Phytoöstrogene" (pflanzliche Sexualhormone), die auch für Säugetiere biologisch aktiv sind. So war es jahrelang in europäischen Tierparks nicht möglich Geparden zu züchten, die u. a. mit sojahaltigem Katzenfutter gefüttert wurden, bis man schliesslich auf eine sojafreie Ernährung umstellte.

  4. Freiheit von synthetischen Zusatzstoffen
    Marengo Hundefutter ist garantiert frei von allen synthetischen Zusatzstoffen wie z.B. Lock-, Aroma- und Geschmacksstoffen, Konservierungsstoffen und Antioxidantien. Alle synthetischen Zusatzstoffe belasten sowohl die Stoffwechselorgane als auch das Immunsystem. Antioxidantien wie BHT, BHA und Ethoxyquin sind für den Organismus des Hundes nicht oder kaum abbaubar und reichern sich im Fettgewebe an. Sie stehen seit längerem in Verdacht Ursache für Unfruchtbarkeit, verringerte Wurfzahlen, Mumienbildung und Immunschwäche mit vermehrter Allergieneigung zu sein. Unabhängig davon ist die hohe Rate an direkt auftretenden Allergien gegen diese Substanzen unumstritten.

  5. Freiheit von synthetischen Vitaminen
    Marengo Hundefutter enthält keine synthetischen Vitamine. Ob synthetische Vitaminzusätze im Futter enthalten sind, erkennt man u. a. an der Aufschrift "Zusatzstoffe je kg " oder an ausgewiesenen Vitamingehalten, die über 1500 IE liegen. Die Vielfältigkeit und Hochwertigkeit der im Marengo Hundefutter verwendeten Futterkomponenten garantieren einen so hohen rein natürlichen Gehalt an Vitaminen und Spurenelementen, dass eine optimale Versorgung der Hunde gewährleistet wird. Gefährliche Hypervitaminosen (Vitaminüberversorgungen) und negative Beeinträchtigungen des Hormonhaushaltes durch synthetische Vitamine sind so ausgeschlossen.

  6. Zukunftsweisender Rohproteingehalt und essentielle Aminosäuren (Eiweissbausteine)
    Die im Marengo Hundefutter gehaltenen Rohproteinwerte garantieren eine optimale Eiweissversorgung sowohl der heranwachsenden als auch der erwachsenen Hunde. Der hohe
    Gehalt an hochwertigen Eiweissen/essentiellen Aminosäuren gewährleistet eine
    stoffwechselentlastende Zurverfügungstellung von allen lebensnotwendigen Proteinen auch für
    Deckrüden, tragende oder laktierende Hündinnen und Welpen ohne gefährliche Mangel- bzw.
    Überversorgungen zu verursachen.
  1. Zukunftsweisender Rohaschegehalt
    Der im Marengo Hundefutter gewählte Rohaschegehalt liegt mit ca. 3%-3.3% sehr niedrig und zeigt damit wie hochverdaulich die verwendeten Futterkomponenten sind. Schwerverdauliche Futterkomponenten wie Klauen, Federn, etc. oder ein hoher Anteil an Mineralstoffen erhöhen den Rohaschegehalt eines Futters. Ein hoher Rohaschegehalt stellt u. a. immer eine Belastung für die Nieren dar. Niereninsuffizienzen, vermehrte Zahnsteinbildung und Nieren-bzw. Blasensteinbildung können die Folge sein. Zudem wird die Fruchtbarkeit von Rüde und Hündin durch Nierenfunktionsstörungen negativ beeinträchtigt. Auch eine ausreichende Versorgung der Welpen durch die Hündin während der Trächtigkeit kann durch Nierenprobleme erschwert bis gefährdet werden.
     
  2. Zukunftsweisender Calciumgehalt
    Marengo Hundefutter unterstützt die körpereigene Steuerung eines gesunden Calcium/Phosphor Stoffwechsels. Der gewählte, moderate Calciumanteil im Marengo Hundefutter entspricht den neusten Anforderungen der Hundeernährung. Im Zusammenhang mit dem Verzicht auf den Zusatz von synthetischem Vit D3 (Vit D3 fördert die Calciumaufnahme im Darm) werden so gefährliche Calciumüberversorgungen vermieden. Fütterungsbedingte Wachstumsstörungen bei Welpen und Junghunden, Knochenstoffwechselentgleisungen aber auch Probleme der werfenden Hündin (Eklampsie) wird so entgegen gewirkt.

 
Fütterungsabhängige Risikofaktoren

Fütterungsabhängige Risikofaktoren in der Zucht und ihre Auswirkungen auf Fruchtbarkeit, Trächtigkeit und Wachstum

Mit Verantwortung Hunde zu züchten ist sicherlich noch nie einfach gewesen, wird aber zunehmend schwieriger. Entscheidungen zum Wohle der Tiere zu treffen in einem Wirrwarr von Futtermittelangeboten, Zuchtbestimmungen, Impf- und Entwurmungsauflagen und medizinischer Versorgung lässt mittlerweile so manchen Züchter an der Richtigkeit des konventionellen Weges zweifeln. Auch wenn vieles wissenschaftlich 100%ig abgesichert scheint, stellen sich immer mehr Züchter die Frage, ob mit Zusatzstoffen angereicherte Futtermittel, chemische Präparate der Pflege und eine zum Teil unverhältnismässige medizinische Versorgung wirklich der beste Weg zum Erfolg sind.

Wohin hat der Weg, der mittlerweile seit etlichen Jahren konsequent von den meisten Züchtern verfolgt wird, eigentlich geführt?
 

Erkrankungen wie HD, OCD, Wachstumsstörungen etc. konnten beileibe nicht ausgemerzt werden. Die Fruchtbarkeitsrate unserer Hunde ist sehr bescheiden mit Tendenz nach unten. Immer mehr Hündinnen nehmen nicht auf, haben Mumien, kleine Wurfzahlen, Schwergeburten oder plagen sich bei jeder Geburt wieder mit Gesäugeentzündungen, die den Welpen schon in den ersten Lebenswochen den Start ins Leben erschweren. Welpen und Junghunde leiden unter Wachstumsstörungen und die Zahl an Allergie erkrankten Hunden nimmt ständig zu.
Wo liegen die Ursachen für die immer häufiger auftretenden Probleme beim Züchten? Gibt es nicht einen natürlicheren Weg, der mehr Erfolg verspricht?
Im Folgenden möchten wir versuchen einige mögliche Ursachen, Zusammenhänge und Alternativen aufzuzeigen.
Wählen Sie auf der Leiste oder hier die Ausführungen über die verschiedenen Risikofaktoren:
-> Risikofaktor ungeeignete Futtermittel
-> synthetische Vitamine
-> synthetische Zusatzstoffe
-> überhöhte Mineralstoffgehalte
 

 

Quellenverzeichnis für die Ausführungen über Risikofaktoren in Zucht und Aufzucht:

Eric H.W. Aldington, Vom Körperbau des Hundes
W. Edward Allen, Fruchtbarkeit und Geburtshilfe beim Hund
Busch/Holzmann, Veterinärmedizinische Andrologie
Case/Carey/Hirakawa, Ernährung von Hund und Katze
Wolfgang Daubenmerkl, Tierkrankheiten und ihre Bedeutung
Dorit Feddersen-Petersen, Fortpflanzungsverhalten beim Hund
Freudiger/Grünbaum/Schinke, Klinik der Hundekrankheiten Teil I und Teil II
Futtermittelrecht, Aktuelles Futtermittelrecht
Gesellschaft f. Ernährungsphysiologie Nr. 2, Energie- und Nähstoffversorgung der Pferde (!994)
Gesellschaft f. Ernährungsphysiologie Nr. 5, Energie- und Nähstoffversorgung der Hunde
Hans-Ulrich Grimm/Jörg Zittlau, Vitaminschock
Anne-Rose Günzel Apel, Fertilitätskontrolle und Samenübertragung beim Hund
Wolfgang R. Heizmann, Candida. Intestinaltrakt, Immunsystem, Allergie
Beate und Helmut Heseker, Nährstoffe in Lebensmitteln
L.Jäfer/B. Wüthrich, Nahrungsmittelallergien und- intoleranzen
Klaus-Dieter Kammerer, Der Dreissigjährige Krieg
Klaus-Dieter Kammerer, Der Jahrtausendirrtum
W. Kraft/ U. Dürr, Kompendium d.Klinischen Laboratoriumsdiagnostik bei Hund, Katze, Pferd
Professor Helmut Meyer, Ernährung des Hundes
National Research Council, Nutrient Requirements of Dogs
Niemand/Suter, Praktikum der Hundeklinik
Dr. Udo Pollmer, Prost Mahlzeit! Krank durch gesunde Ernährung
Dr. Udo Pollmer, Vorsicht Geschmack. Was ist drin in Lebensmitteln?
Dr. Udo Pollmer, Lexikon der populären Ernährungsirrtümer

 
      Quelle: EnRa GmbH & Co.KG, D-Fürstenau