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Z'guet gmeint

 Z'GUET GMEINT  ODER WIE VERHINDERE ICH FÜTTERUNGSFEHLER ?

Analog der eigenen gesunden Ernährung beurteilen immer mehr HundehalterInnen das Futter ihres Hundes kritisch. Diese verantwortungsvolle Skepsis sollte nicht nur das Futter, sei es Trocken- oder Büchsenalleinfutter, sondern auch Gutzlis, Snacks, Ergänzungspräparate und Angebote zum Selber-kochen für den Hund einschliessen.

Zusätzliche Futtergaben können grosse Veränderungen im täglichen Nährstoffbedarf des Hundes be-wirken. Zeigen sich Kotveränderungen, Blähungen, allergische Symptome, wird gern die Ursache beim Alleinfutter gesucht, obwohl es oft nur noch ein kleiner Teil der gesamten Tagesration ausmacht.

Selbstverständlich kann/soll/darf man seinen Hund belohnen und verwöhnen. Bei Einhaltung gewisser Anpassungen im täglichen Nahrungsbedarf des Hundes, werden Unverträglichkeiten mit möglichen ge-sundheitlichen Folgen weitgehend minimiert.

Zumischen von allerlei Zutaten ins Hundealleinfutter
Synthetische Zusatzstoffe, Farbstoffe, Haltbarkeitsmacher und Emulgatoren werden heute auch vermehrt in Nahrungsmitteln für Menschen verwendet. Bei Hunden, welche zu Allergien oder  Magen/Darmproblemen neigen, sollte deshalb beachtet werden, dass diese Stoffe ein Allergieauslöser sein können, oder bereits erkrankte Tiere damit täglich neu belastet werden.
Gewürzte Saucen, Senf, Ketchup sowie Nahrungsergänzungsmittel, welche künstlich vitaminisiert oder aromatisiert wurden und zuckerhaltige Lebensmittel, sind für den Hund nicht bekömmlich.

Der berühmte Restlöffel von Teigwaren, Reis, Gemüse, ist als Zumischung in so kleinen Mengen und bei robusten Hunden sicher selten ein Problemfaktor. Werden aber frisches Fleisch, Büchsenfutter, grössere Mengen Nahrungsmittel, Gewürze, Saucen oder Vitamin/Mineralstoffe in ein Futter gemischt, kann dies zu Unverträglichkeiten führen.
Auch Snacks wie Kauartikel, geschmacksintensive Zahnreinigungs-Bisquits oder Belohnerlis können durch das Zuviel an Protein oder chemischen/synthetischen Zusätzen verschiedene Probleme auslösen.

Nebst erhöhtem Proteingehalt sollte man unbedingt bedenken, dass ‚nasses Fleisch’, frisch oder von Büchsen, eine andere Verdauungszeit aufweist, wie das Trockene im Hundefutter. Frischfleisch ins Alleinfutter gemischt kann deshalb zu Verdauungsstörungen führen.
Wiederum können zu grosse Mengen von Gemüse/Getreide-Zumischung, auch in Form von Snacks und Belohnungen, den ausgewogenen Eiweissgehalt des täglichen Bedarfs stark senken. Dies kann Mangelerscheinungen bewirken, welche dann zu allerlei gesundheitlichen Problemen führen.

Ausgleichen von Büchsenfleisch, selbst Gekochtem und Gaben vom Tisch:

 
Verträgt der Hund Nassfleisch im Alleinfutter sollten Mengen von frischem Fleisch/Fisch, Büchsenfleisch oder anderen eiweisshaltigen Zumi-schungen gewogen werden und die gleiche Menge durch geeignete Kohlenhydratträger in der Tagesportion ausgeglichen werden.

Marengo Country kann für diesen Ausgleich sehr gut verwendet werden:

Muskelfleisch, Büchsenfleisch oder anderweitige Proteinzugaben vor dem Zumischen
ins Alleinfutter abwägen. Das gleiche Gewicht entspricht dem Anteil fleischloses Futter,
z.B. 'Country'.

So kann das Eiweiss-Energie-Verhältnis in der Tagesportion bequem ausgeglichen werden. Die Gesamtmenge Alleinfutter sollte natürlich dementsprechend verkleinert werden.

Kauartikel:    
Viele Hunde erhalten zur Beschäftigung, als besondere Leckerei oder Belohnung Kauartikel wie getrocknete Ohren, Trockenpansen, Trockenherz, Sehnen, Trockenfisch, Trockenhaut (Büffelhautknochen), getrocknete Häute aller Art und Form etc.
Beim Trocknungsvorgang wird durch den Wasserverlust nur das Gewicht verkleinert, die Nährstoffe bleiben grösstenteils erhalten. Kauartikel haben hohe Proteingehalte und können daher schnell zu einer Eiweiss-überversorgung führen.

Folgen einer Eiweissüberversorgung können sich am Anfang mit Verdauungsstörungen wie Blähungen, dünnerem Kot bis Durchfall bemerk-bar machen. Nach einiger Zeit treten Hautveränderungen, Schuppen, wie auch allergische Symptome auf. Missachtet man die Überver-sorgung über längere Zeit, werden Schädigungen der Nieren und weitere Stoffwechselprobleme die Folge sein.
Füttert man fleisch- oder fischhaltiges Trockenfutter, selbst gekochte Portionen mit normalen Mengen an Fleisch oder Fisch, sollten zu-sätzliche Fütterungen mit Kauartikeln unbedingt in der Tagesportion ausgeglichen werden.

Marengo Country bietet als reine Gemüse/Getreide-Korkette eine ideale Möglichkeit an, mit der ein Protein-ausgleich leicht zu berechnen und durchzuführen ist.

Berechnung:    
Der Kauartikel wird gewogen und das erhaltene Gewicht folgendermassen gerechnet:  
  erwachsener Hund:
  Gewicht z.B. getrocknete Sehne   x 4
  das Resultat ergibt das Gewicht von Marengo Country
  als Ausgleich
  Welpe / Junghund bis zum Alter von zirka  6 Monaten:
  Gewicht z.B. getrocknete Sehne  x 3
  das Resultat ergibt das Gewicht von Marengo Country
  als Ausgleich
 Beispiel:
   50 g getrocknete Sehne entspricht
  200 g Marengo Country
  Beispiel:
  20 g getrocknete Sehne
  60 g  Marengo Country
  Tagesportion bei z.B.
  300 g Marengo Premium wäre dann:

  100 g Premium + 200 g Country + 50 g getrocknete Sehne
  Tagesportion bei z.B.
  135 g Marengo Junior wäre dann:

  75 g Junior + 60 g Country + 20 g getrocknete Sehne


Zu grosse Kauartikel sollten auf das Körpergewicht des Hundes angepasst und dementsprechend verkleinert werden. Dazu benützt man am Besten eine saubere Handsäge oder bei dünnen Stücken eine saubere Gartenschere.

Wir empfehlen unbehandelte, luftgetrocknete Kauartikel zu wählen, um auszuschliessen, dass die Leckereien durch chemische Haltbar-keitsmittel, z.B. Bäder oder Aufspritzung behandelt sind. Ungeeignet sind wohlgeformte oder zu Stangen gepresste Artikel aus tierischer Haut, da diese aus Produktionsgründen meist mit chemischen Hilfsmitteln behandelt wurden.

Das Ausgleichen von Frischfleisch-Belohnung im Hundesportbereich, Fährten und Clickern kann man mit der gleichen Menge Marengo Country tätigen. (z.B. 15gr Pouletstückli entsprechen 15g Country) Die Tagesportion Alleinfutter wird dementsprechend verkleinert und dafür die Menge Marengo Country zugefügt.
Beispiel:    200gr Gesamtfutterportion
                    185gr Alleinfutter + 15gr Marengo Country + 15gr Pouletstückli

Bei sehr empfindlichen Hunden empfiehlt sich, dieser Ausgleich auch bei fleisch- oder fischhaltigen Gutzis. Oder man verwöhnt den Hund mit fleisch- und fischlosen Gutzis.

Hundegutzlis und Belohnerli

 

Hundegutzlis und Belohnerli sollten aus hochwertigen Rohstoffen zusammengesetzt sein, frei von tierischen und pflanzlichen Nebener-zeugnissen, Farben, chemischen oder synthetischen Zusätzen, um den Stoffwechsel des Hundes nicht zu belasten.
Um eine Gewichtszunahme zu vermeiden, sollte die Menge Belohnerlis höchstens 15-20% der gesamten Tagesportion betragen. Es ist sinn-voll, die Tagesportion Futter entsprechend dem Gewicht von Gutzis zu reduzieren. Ein zu grosser Anteil von Belohnerlis, Gutzis, Snacks führt zu Fehl- und Mangelversorgungen und kann wie bei uns das Körpergewicht empfindlich verändern.
Fleischlose, eiweiss- und kalorienarme 'Gutzis' sollten den Vorzug haben. Zur Erziehung können kleinste Servelat-, Käsestückchen benutzt werden, damit der Hund seine exquisite Bestätigung erhält ohne 'Brösmeli' die ihn ablenken könnten.

Das Ausgleichen von Frischfleisch-Belohnung im Hundesportbereich, Fährten und Clickern kann man mit der gleichen Menge Marengo Country tätigen. (z.B. 15gr Pouletstückli entsprechen 15g Country) Die Tagesportion Alleinfutter wird dementsprechend verkleinert und dafür die Menge Marengo Country zugefügt.

Bei sehr empfindlichen Hunden empfiehlt sich, dieser Ausgleich auch bei fleisch- oder fischhaltigen Gutzis. Oder man verwöhnt den Hund mit fleisch- und fischlosen Gutzis.

Vorsicht gilt bei 'mit Kräutern' angereicherten Leckereien, aber auch solchen die Mundgeruch verhindern sollen. Viele Hunde reagieren auf die 'duftigen' Zusätze mit nachhaltigen Verdauungsstörungen.
Anhaltender Mundgeruch kann ein Anzeichen von Verdauungs- oder Gebissproblemen sein. Zur Abklärung der genauen Ursache sollte eine Fachperson befragt werden.
Die Heilwirkung von Kräutern, deren Extrakte aber auch Essenzen aller Art sollten nicht unterschätzt werden, weil eine wahllose Verabreichung nicht nur unbedenklich ist. Oft sind die Zusätze gegen Mundgeruch auch synthetisch, so dass bei empfindlichen Hunden allerlei Verdauungs-probleme auftreten können.

Um eine Übersäuerung durch zuviel Protein oder andere Störungen aufzufangen, beginnen viele Hunde urplötzlich vermehrt Kot anderer Tiere, Erde, Gras etc. zu fressen. Oft reichen Anpassungen im Futterplan aus, um dieses Verhalten zu unterbinden. Handelt es sich um eine Unart des Hundes, helfen nur strikte erzieherische Massnahmen. Auf jeden Fall ist es sehr ratsam, das Aufnehmen von allerlei Dingen in der freien Natur strikt zu verbieten, um schwerwiegende Folgen vermeiden zu können.

Zusatzpräparate, Ergänzungsfuttermittel

 

Bei gesunden Hunden sind Zusatzpräparate oder Ergänzungsfuttermittel, welche ins Hundealleinfutter gemischt werden unnötig. Sie bringen das Nährstoffverhältnis durcheinander und es können ungewollte einseitige Überdosierungen stattfinden.
Möchte man vorbeugend, oder bei bestehenden gesundheitlichen Problemen des Hundes als Unterstützung Zusatzpräparate füttern, sollte das Präparat kritisch geprüft werden. Es wäre etwas 'inkonsequent' zu einem Hundealleinfutter, das frei von allen synthetischen Zusatzstoffen, (inklusive synthetischen Vitaminen) ist, ein Ergänzungspräparat zu füttern, welches voller künstlicher Substanzen ist. Ebenso sollten solche zusätzlichen Gaben wie eine Kur gegeben werden, um ihre Wirkung aufrecht zu erhalten.
Nicht empfehlenswert sind Calciumpräparate, synthetische Vitamin- und Mineralstoffmischungen sowie Mischpräparate, die aus natürlichen, als auch synthetischen Substanzen zusammen- gesetzt sind, da sie die Gehalte im Futter überdosieren.

Hefepräparate, Kefir oder Fermentgetreide, die möglicherweise schon im Futter enthalten sind lösen unter Umständen eine Störung der Mikroflora des Darms aus. Dünnerer Kot, Blähungen und weitere Verdauungsirritationen können die Folge sein.

Benötigt der Hund aus gesundheitlichen Gründen eine Unterstützung, sollte eine versierte Fachperson zu Rate gezogen werden und dementsprechend für das Tier individuell geeignete Kräuter, Verdauungshilfen, Gelenkmittel usw. als Kur gefüttert werden.

Mischfütterung von Trockenfutter und frischem Futter
   

1. Fütterung:   Nassfutter plus 'Country' (oder alles Frisch)                        
2. Fütterung:   Marengo Premium, Classic, Junior

empfehlenswert in einem zeitlichen Abstand von zirka 6 Stunden, z.B. Morgenfütterung und Abendfütterung.

Muskelfleisch sollte bevorzugt werden, da Innereien der Nutztiere heute auch sehr oft durch Ablagerungen von Medikamentenrückständen, Hormonen und Übervitaminisierung belastet sind.
Hundefleischbüchsen oder gefrorene Hundefleische sollten entsprechend frei von belastenden Zusatzstoffen sein.
Gemüse und Früchte (ohne Kerne und Steine) sollten stets püriert werden. Getreideanteile sachgemäss aufgeschlossen, damit der Hunde-organismus die Nährstoffe aufnehmen kann.

Diese Mischfütterung kann mit korrektem Anteil Marengo Country und erwähnten frischen Eiweissträgern sehr einfach gestaltet werden.

Siehe auch: Marengo Country und frische Fleischsorten, Fisch, Molkereiprodukte