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Welches Futter ..

von Marengo braucht mein junger Hund?

Marengo Junior zur gesunden Fütterung bei Junghunden

 

  Naturbelassene Kost für eine gesunde, zusatzstofffreie Aufzucht
   - hoher Anteil an hochwertigen Aminosäuren von Rind, Fisch und Milch für gesundes Wachstum
   - angemessener Gesamteiweiss- und Calciumanteil
   - geeignet für Welpen ab der 3. Lebenswoche bis zum Alter von 6-12 Monaten
   - mit einer gesunden Kräutermischung für hervorragendes Fell und gesundes Wachstum
   - mit Muschelsediment für die optimale Knochen- und Gelenkentwicklung
   - hochwertige Fette ohne Antioxidantien
   - reich an ungesättigten Fettsäuren
   - frei von allen Zusatzstoffen auch von synthetischen Vitaminen
   - Fleisch und Fett von geschlachteten Tieren
  - deckt den erhöhten Bedarf an hochwertigen Eiweissen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen      des heranwachsenden Hundes

Gehalt an Inhaltsstoffen:
Rohprotein 27,0%, Rohfett 12,2%, Rohfaser 2,2%, Rohasche 3,3%, Lysin 1,5%, Methionin 0,63%,Calcium 0,72%, Phosphor 0,54%, Natrium 0,20%, Magnesium 0,11%, Kalium 0,63 %

Verwendete Futterkomponenten (bezogen auf die Frischsubstanz):
Fleisch, Vollkornweizen, Hafer, Erbsen, Fisch, Magermilch, Mais, Maiskeimöl, Karotten, tierisches Fett, Muschelsediment, Kräuter, Hefe, Ca/P 1,3:1, frei von Zusatzstoffen
Alleinfutter für Hunde

Fütterungstipp
Die Fütterung von Welpen und Junghunden ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben vor die der Hunde-besitzer gestellt wird.
Werden beim erwachsenen Hund häufig Fütterungsfehler eine lange Zeit toleriert, so trifft dies für den wachsenden Hund in der Regel nicht zu. Hochwertige Rohproteinquellen in Verbindung mit einem ange-messenen Eiweissgehalt, einem angemessenen Calciumgehalt bei gleichzeitigem Verzicht auf synthe-tische Vitaminen und Spurenelemente, lassen den Welpen und Junghund gesund gross werden.
Der Beste Start ins Leben.
Grundsätzliches zur Fütterung von Welpen und Junghunden

Die Fütterung von Welpen und Junghunden ist wohl eine der anspruchsvollsten Aufgaben vor die der Hundebesitzer gestellt wird.
Werden bei erwachsenen Hunden häufig Fütterungsfehler lange Zeit toleriert und auch oft kompensiert, so trifft dies für den wachsenden Hund in der Regel nicht zu.
Unter diesem Aspekt sollen die wichtigsten Punkte dieses Themas in Zusammenhang mit dem ganzheitlichen Marengo Fütterungsansatz ge-stellt werden.

Von wesentlichem Interesse sind hierbei die Themen:    

Eiweissversorgung:

   

Lange Zeit wurden insbesondere im Hundetrockenfutterbereich für junge Hunde bevorzugt Eiweissgehalte von 30-36% eingesetzt. Erfah-rungen aus der Praxis zeigten aber bald, dass ein zu hoher Rohproteingehalt bei vielen Rassen infolge einer Nierenüberlastung zu schwer-wiegenden gesundheitlichen Problemen führte.
Gerade im Zusammenhang mit häufig eingesetzten minderwertigen Proteinquellen, die wiederum eine erhöhte Belastung für die Nieren dar-stellen, traten zunehmend mehr Probleme im Bereich des Knochenstoffwechsels und des Sehnen - und Bandapparates beim Junghund auf.
Heutzutage verfallen viele Hundebesitzer leider oft ins Gegenteil.

Gerade bei grossen Rassen wie Irish Wolfhounds, Neufundländern etc. füttern viele Hundebesitzer auch bei Welpen kein spezielles Junior-futter mehr, sondern wählen ein Futter teilweise mit Rohproteingehalten unter 20%. Dass dies langfristig gesehen zu erheblichen Mangelver-sorgungen und zu dementsprechender Ausbildung von Krankheitssymptomen führen kann, liegt auf der Hand, insbesondere wenn man bedenkt, dass schon der erwachsene Hund nicht langfristig mit einem Rohproteingehalt von unter 20% auskommt, ohne dass Probleme auftreten.

Vielleicht sollte man sich an dieser Stelle daran erinnern, dass der Hund von Natur aus ein Fleischfresser und kein Vegetarier ist. In den meisten Fällen, in denen Hundebesitzer von erfolgreicher Aufzucht oder Haltung mit einer derartig niedrigen Eiweissversorgung berichten, tritt bei intensivem Nachfragen zutage, dass neben dem Trockenfutter z.B. noch Frischfleisch, eiweisshaltige Leckerchen, Hundekuchen oder ähnliches gefüttert wird, wodurch der Eiweissgehalt der Gesamtration dann wieder in den Normalbereich fällt.

Das ganzheitliche Marengo Fütterungskonzept empfiehlt in den ersten 6-8 Lebensmonaten bis zu dem Zeitpunkt, wo der grösste Teil des Höhenwachstums abgeschlossen ist, einen Rohproteingehalt, der zwischen 24-28% liegt.

Da die Natur nun einmal gerade in den ersten 6 Lebensmonaten ein enormes Höhenwachstum vorsieht, braucht der stark wachsende Organismus mehr Eiweiss als der eines erwachsenen Hundes.
Die oft gefürchtete Gefahr des künstlich beschleunigten Wachstums und der damit verbundenen Ausbildung von fehl strukturiertem Knochengewebe besteht erst bei einer wirklichen Eiweissüberversorgungen mit Rohproteingehalten von mehr als 30% und/oder bei Verwendung von minderwertigen Rohproteinquellen wie Kadavermehl, Federn, Klauen etc. U. a. aus diesem Grund wird im Marengo Hunde-futter konsequent auf hochwertige, stoffwechselentlastende Eiweissquellen zurückgegriffen, die darüber hinaus eine Versorgung auch mit essentiellen Aminosäuren (Eiweissbausteinen) sicherstellen. Zumal man heute neue Erkenntnisse hat, dass die diversen weiteren, teilweise massiv überhöhten Zusätze in Futtern wie synth. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente am Wachstum mitwirken.

Das Marengo Juniorfutter sollte solange gefüttert werden, bis der Hund den grössten Teil seines Höhen-wachstums abgeschlossen hat. Was bei Rüden oftmals später erreicht ist.

Dies ist in der Regel im 6.-8 Lebensmonat der Fall. Je nach Entwicklungsphase, individueller Futter-verwertung und Bewegungsaktivität des Hundes sollte der Hundebesitzer dann auf das eiweissärmere Premium Select Futter und bei sehr genügsamen Hunden auf das Marengo Classic + Wellness-Bits wechseln. Es gibt aber auch durchaus Hunde, die bis zum 12. Lebensmonat hervorragend mit dem Juniorfutter zurecht kommen und die aufgrund ihrer ganzen Stoffwechselkonstitution einfach längere Zeit einen höheren Rohproteingehalt benötigen.

Hiervon sind häufig Hunde wie z.B. der Dobermann und alle anderen Rassen betroffen, die während des Wachstums zum Teil unglaublich grosse Mengen an Futter benötigen.

Bei Unsicherheit helfen wir Ihnen gerne die korrekte Futterwahl zu treffen.

Calciumversorgung (im Zusammenhang mit synthetischem Vit. D3 und Vit. A)

Auch das Thema Calciumversorgung beim heranwachsenden Hund wird ständig kontrovers diskutiert. Lange Zeit wurde auch bezüglich dieses Themas nach dem Motto verfahren "viel hilft viel".

Die Güte eines Hundefutters wurde an der Höhe seines Eiweiss- und Calciumgehaltes gemessen. Zunehmend mehr Probleme im Bereich des Knochenstoffwechsels, Vorreiter wie Marc Torel mit seinem Buch "Der dreissigjährige Krieg" und der Neuauflage "Der Jahrtausendirrtum" und die praktischen Erfahrungen von Tierärzten, Züchtern und Hundebesitzern sowie auch intensive Untersuchungen aus dem Nutztier-bereich, haben glücklicherweise eine Trendwende eingeleitet.
Primäre (hiermit sind nicht Störungen bei der Aufnahme von Mineralstoffen im Darm, so genannte Malabsorptionsprobleme gemeint) Mineralstoffunterversorgungen sind bei der Verfütterung eines Hundetrockenfutters nahezu ausgeschlossen und treten in der Regel nur selten und dann im Zusammenhang mit selbst zusammengestellten Futterrationen auf.

Das weitaus grössere Problem sind Mineralstoffüberversorgungen.

Diese treten vor allen Dingen bei Calciumwerten im Hundefutter über 1% und dann im Zusammenhang mit synthetischem Vit. D3 und Vit. A auf. Durch ein Zuviel an Calcium und die unnatürlich stark angeregte Aufnahme des Calcium im Darm durch synthetisch zugesetztes Vit. D3 und Vit. A, kann es zu einer nachhaltigen Störung des Mineralstoffwechsels kommen.

Das gleiche Problem kann in noch grösserem Masse bei zusätzlicher Verabreichung von Kalkpräparaten entstehen.

Das ganzheitliche Marengo Fütterungskonzept verzichtet bei angemessenem Calciumgehalt gänzlich auf den Zusatz von synthetischen Vitaminen und Spurenelementen im Futter.
Der natürliche Gehalt an Vitaminen und Spurenelementen, garantiert durch die Hochwertigkeit und Vielfältigkeit der verwendeten Aus-gangsstoffe, sorgt für eine ganz natürliche und nicht künstlich forcierte Aufnahme von Nährstoffen im Darm.
So werden fütterungsbedingte Dysfunktionen auch im Calciumstoffwechsel, in deren Folge es zu Knochenstoffwechselentgleisungen und anderen Problemen kommen kann, vermieden.
Zudem wird ganz natürlich eine funktionstüchtige Immunabwehr aufgebaut. Diese ist eine weitere wichtige Voraussetzung für ein gesundes Heranwachsen des Hundes.

Welche Futtermenge benötigt mein Welpe?

Grundsätzlich kann man keine Pauschalaussagen über die benötigte Futtermenge eines Welpen machen.
Primär ist die Menge natürlich abhängig von der gefütterten Futtersorte und der damit verbundenen Qualität, Hochwertigkeit und Verdaulichkeit der verwendeten Komponenten.

Einen Anhaltspunkt für die Menge an Marengo Junior können die auf den Marengo Futtersäcken bzw. im aktuellen Prospekt ver-öffentlichten Tabellen geben.
Bitte beachten Sie unbedingt, dass Tabellenwerte lediglich Durchschnittswerte darstellen und die benötigte Futtermenge immer individuell von der Konstitution, der Futterverwertung, dem Gesundheitszustand, der Aussentemperatur, der Bewegungsaktivität und vor allen Dingen von den unterschiedlichen Wachstumsphasen des Welpen abhängig ist.
Gerade ein Zuwenig oder ein Zuviel an Futter in den ersten entscheidenden Lebensmonaten kann zu nicht wieder gutzumachenden Wachs-tumsstörungen führen.
Normalerweise sollte ein Welpe gerade in den ersten 6-8 Lebensmonaten immer satt gefüttert werden. Füttern Sie anfangs 4 mal täglich und später 3 mal täglich immer eine solche Menge, die der Welpe von allein in einem Zeitraum von ca. 10-15 Minuten gut auffrisst.
Solange er nicht zu dick wird, muss ein junger Hund immer soviel Futter bekommen, wie er verlangt und benötigt.
Dies ist insbesondere beim naturbelassenen Marengo Hundefutter ein grosser Vorteil, da es durch den Verzicht auf synthetische Zusätze nicht zu gefährlichen Vitamin- und Spurenelementüberversorgungen kommen kann.
Die Menge kann natürlich täglich etwas variieren, was nicht zur Sorge Anlass geben sollte. Gerade im Wachstum kann der Futterbedarf, erheblich variieren, so dass in Zeiten eines Wachstumsschubes die benötigte Menge kurzzeitig um ein Vielfaches (2-3-faches) ansteigen kann, wohingegen in anderen Phasen der Welpe vielleicht schon mit einer relativ geringen Menge satt und optimal versorgt ist.

Dies ist ganz normal. Gerade in Phasen, in denen der Welpe weniger Futter verlangt, sollte dies nicht als krankhafte Appetitlosigkeit gewertet werden bzw. zum Einsetzen von unnötigen Geschmacksanregern oder zum Futterwechsel verleiten. Demgegenüber sollte in den Zeiten, in denen der Welpe wächst, ebenfalls ohne Probleme eine konsequente Erhöhung der Futtermenge erfolgen. Nur so ist ein gesundes Heran-wachsen des Welpen möglich.

Die Verantwortung für die richtige Futtermenge beim wachsenden Hund liegt beim Besitzer, der den jeweiligen Futterzustand begutachten muss und die Futtermenge entsprechend anpassen sollte.
Ein Anhaltspunkt, ob der Futterzustand Ihres Welpen in Ordnung ist:
Sie sollten mit der flachen Hand die Rippen des Hundes fühlen können (ohne dass ein Fettpolster den Weg versperrt), dürfen die Rippen aber nicht sehen bzw. die Zwischenrippenräume als Vertiefung nicht fühlen können. Ein lebenslustiger Allgemeinzustand sollte natürlich auch immer für die Beurteilung der optimalen Futtermenge vorausgesetzt werden.
Das Problem einer zu geringen Futtermenge tritt leicht bei Hunden auf, die im Wachstum das 3-5 fache der Futtermenge benötigen im Vergleich zu erwachsenen Tieren. In diesen Fällen ist für viele Hundebesitzer unbegreiflich, welche Unmengen ein so junger Hund in Relation zu seinem Körpergewicht benötigt, um gesund aufzuwachsen.

Eine zu geringe Futtermenge führt leicht zu schweren Wachstumsstörungen, Stoffwechselproblemen und allgemeiner Immunschwäche.

Eine zu hohe Futtermenge bringt langfristig gesehen eine Verfettung der inneren Organe sowie viele verschiedene Formen von Wachstumsstörungen mit sich.
Aber auch schon leichtere Symptome wie breiiger Kot, Blähungen und andere Verdauungsprobleme stehen häufig in Zusammenhang mit einer zu reichlich bemessenen Mahlzeit.

Darum empfehlen wir in allen Fällen von Verdauungsstörungen, die Möglichkeit einer zu hohen Futtermenge als erstes zu erwägen.

Bei Unsicherheiten können Sie sich an uns wenden, gerne helfen wir Ihnen die Fütterung Ihres Welpen zu gestalten.

  ->  für persönliche Beratung finden Sie unter ‚Kontakt’ die nötigen Daten

     
Quelle: EnRa GmbH & Co.KG