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Vor vielen Jahren kamen Firmeninhaber auf die Idee für unsere Haustiere fertige Nahrung herzustellen. Mit einfachen Rezepturen wurden Nahrungsmittel oder Überbleibsel aus der damaligen Lebensmittelherstellung zu Hunde- oder Katzenfutter aufbereitet.
Zunehmend beliebt bei HeimtierhalterInnen fanden diese Produkte immer mehr Absatz, welcher von den  Grosskonzernen nicht unerkannt blieb. Da bekanntlich der Mensch sehr gewinnsüchtig ist, folgten bald Optimierungen zu Gunsten Margen und produzierbaren Mengen mit allerlei ‚verwertbaren’ Substanzen.

Dies in erster Linie zu Lasten der Gesundheit unserer Tiere. Schwer zu glauben und doch bereits von mehreren namhaften Autoren, deren Werke trotz Meinungsfreiheit zensuriert werden, bestätigt.

Aber auch unser Vertrauen und Glaube in die schillernden Offenbarungen vieler Produzenten wird ausgenutzt.
Zutaten in herrlichen Bildern, so genannt lebenswichtige Designer-Nährstoffe, exotische Zusätze, neuartige gesundheitsfördernde Substan-zen und weitere ‚Werbe-Gags’ lassen uns glauben, mit dem Einkauf der oftmals massiv überteuerten Futter unsere Hunde oder Katzen gesund zu ernähren.

Spürbare Tendenzen, die nach echt natürlicher Tiernahrung verlangen, haben einige Idealisten veranlasst, Produkte anzubieten, die ohne belastende Substanzen angefertigt werden. Dies gefällt den ‚Futtermultis’ nicht, so dass nebst allerlei Sanktionen gegen Produzenten natür-licher Futter auch die Deklarationen stets schwerer verständlich werden.

Im Folgenden bieten wir interessierten Hunde- und KatzenhalterInnen eine Hilfe zu Angaben bei Deklarationen oder Analysen.

                      --- Die folgenden Zeilen verstehen sich keinesfalls als Kritik an LeserInnen oder Bewertung einzelner Futtermarken. ---

 


Antioxydantien / Konservierungsmittel / EU oder EWG Zusatzstoffe

Für Transparenz bei E-Nummern gibt es in Buchhandlungen handliche Nach-schlagewerke z.B. H. Knieriemen - E-Nummern oder via Internet;
http://www.e-nummern.info/

Ein paar davon wollen wir hier aufschlüsseln:

BHA  /  E-320                                  
Butylhydroxyanisol - chemisches Antioxidations- und Konservierungsmittel. Zum Teil in Europa bereits für menschlichen Konsum verboten. Biologisch kaum ab-baubar und gilt als Auslöser für Allergien, greift in wichtige Lebertätigkeiten ein und kann so zu Fehlabbau führen, z.B. von Vitamin D.

BHT  /  E-321                                  
Butylhydroxytoluol - chemisches Antioxidations- und Konservierungsmittel. Reichert sich im Fettgewebe an, greift in die Funktionen von Immunsystem, Schilddrüse, Leber, wird für Hautprobleme verantwortlich gemacht.
                                                    
Ethoxyquin / E-324  
effizientes und sehr billiges chemisches Antioxidant (Hersteller: US-Multi Monsanto. Ursprüngliche Verwendung
war, die Haltbarkeit von Gummi zu verbessern), in Lebensmitteln nicht mehr zugelassen (wurde früher zur Oberflächenbehandlung von Äpfeln benutzt).


Propylgalate / E-310
 
künstlich hergestelltes Antioxidationsmittel. Ursprünglich aus den gerbstoffreichen Galläpfeln gewonnen. Für den menschlichen Konsum wurde es verboten, da es zu Blausucht führt. Propylgalat schwächt das Immunsystem und fördert Allergien.

Nebst allergieauslösenden Wirkungen, führen dies Antioxydantien zu Missbildungen der Organe, schädigen Leber und Nieren, wirken krebserzeugend, ihre Ablagerungen sammeln sich im Fettgewebe und der Leber an und sie stehen im Verdacht für Fötenmissbildungen.
Konservierungsstoffe töten Bakterien ab, um Nahrung oder Futter vor einem Befall zu schützen. Diese Eigenschaft greift aber auch in das natürliche Vorhandensein von Darmorganismen und Darmbakterien ein, so dass nützliche Bakterien im Verdauungstrakt abgetötet werden und dadurch deren Anzahl massiv reduziert wird.

Auf den Futteretiketten steht oft, dass keine Antioxidantien oder Konservierungsmittel zugesetzt werden. Das kann aber bedeuten, dass diese Stoffe bereits in den Fetten enthalten sind. Tatsächlich frei von diesen Substanzen ist ein Futter erst dann, wenn der Hersteller ausweist, dass keine chem. Antioxidantien oder Konservierungsmittel im Futter enthalten sind.
Hinter Angaben wie EU oder EWG Zusatzstoffe verstecken sich oft diese chemischen Schadstoffe.

Erschreckender Weise sind diese Stoffe gleichfalls in vielen Spezialfutter (so genannte Vet-Pets) für kranke Hunde enthalten. Es stellt sich daher die Frage:  „Gesundwerden mit Gift?“

Natürliche ???  Konservierung mit Vitamin C oder Vitamin E
        
ist im widersprüchlichem Glauben an ‚Gesundheit’. Diese Stoffe werden heute synthetisch hergestellt.
 
Vitamin C wird von gesunden Hunden in der Leber selbstständig gebildet. Somit ist die hochkonzentrierte, zugefügte Ration im Futter bereits ein Überschuss, welcher zusätzlich den Organismus veranlasst seine Eigensynthese zu stoppen und dadurch eine Abhängigkeit vom Künstlichen hervorruft.
Synthetisches Vit.C wird vom Organismus zwangsresorbiert und es steht unter Verdacht Magendrehungen zu begünstigen. Synthetisches Vitamin C soll mitverantwortlich sein bei Nierensteinbildung, Wachstumsstörungen und Krebs, da es am Zellstoffwechsel beteiligt ist.

Künstliches Vitamin E
wirkt ebenfalls in hohen Dosierungen und in Anbetracht seiner heutigen Herkunft    
negativ auf die ausgeklügelten Stoffwechselfunktionen ein. Zu hohe Gehalte können eine blutverdünnende Wirkung haben, zu Fruchtbarkeitsstörungen beitragen, Magen-Darm-Beschwerden verursachen, Herz- und Zuckerkrankheiten verschlechtern und sollen gemäss einer amerikanischen Studie das Sterberisiko bei täglichen Überdosen erhöhen. Vit. E wird aus genmanipuliertem Unkraut gewonnen. Synthetisches Tocopherol ist relativ instabil und wird daher meist noch mit einer Acetyl-Gruppe versehen. Es kann die Aufnahme und den Transport anderer lipophiler (fettlöslicher) Vitamine, Vit.D, Vit.K herabsetzen. Die biologische Wirkung von
dl-a-Tocopherylacetat soll nicht mit der von natürlichemVitamin E identisch sein, da der Körper am Besten
d-a-Tocopherol verarbeiten kann. Begründet wird dies, weil das in der Leber befindliche a-Tocopherol-Transfer-Protein (a-TTP), welches für den Transport des Vitamin E via LDL (low density lipoproteins) in den Blutkreislauf verantwortlich ist, die höchste Affinität zum natürlichen Tocopherol hat.

 
Futterhersteller mit Rohprodukten von hoher Qualität können auf diese „Zutaten“ verzichten, somit ist die Frage: „wieso solche Substanzen zugemischt werden müssen“ wohl auch beantwortet.
Enzyme                                  
werden zugesetzt damit die Tiere gewisse Futterzutaten überhaupt verdauen können. Auf Deklarationen werden sie aber fast nie ausgewiesen. Gemäss „Überlieferungen“ sollen Verpackungen von Lebensmittel, Pneus, Altöle etc. in Hundefutter mitverarbeitet werden. Sicher ist, dass nur sehr schwerverdauliche Futtergrundlagen einer Verdauungshilfe mit Enzymzumischungen bedürfen.

Farbstoffe        
Interessanterweise findet man als Zusatz „nur“ den roten Farbstoff  Erythrosin / E-127. Ein künstlich hergestellter Azorfarbstoff als Zugabe in Tierfuttern (im Lebensmittelbereich nur für die Cocktailkirschen Färbung zugelassen). E-127 soll nachweislich Schilddrüsenkrebs begünstigen.
Es gibt aber noch eine ganze Reihe chemischer E-Nummern Farbstoffe mehr, die nicht unwesentlich mithelfen, gewisse Stoffwechselvorgänge durcheinander zu bringen und häufig einer der Hauptfaktoren für allergische Reaktionen sind.
Folgende Farben sind allergieauslösend und künstlich hergestellte Azorfarbstoffe: E-102 Tartrazin, E-110 Sunset-gelb, E-122 Azorubin, E-123 Amaranth.
Am Häufigsten werden die Farben in fragwürdigen Mixturen für Leckerlis oder Belohnungshappen angetroffen. Niedliche Formen und schreiende „Gemüsefarben“ täuschen darüber hinweg, dass gerade diese Leckereien, die in vielen Futtermittelgesetzen nicht gleich streng wie Futter behandelt werden, vielerlei „Unbekömmliches“ beinhalten. So kann es geschehen, dass ein an sich gutes, unbelastetes Futter durch die in Leckerlis enthaltene Chemie und billigen Rohstoffe kaputt belohnt wird.
Hundeleckereien aus der eigenen Backstube weisen niemals grelle Farben auf, auch wenn sie die jeweiligen Gemüse enthalten.

Fette 
                                     
Die genaue Herkunft der Fette in Futtern ist oftmals nur schwer zu erfahren. Neu wird mit Omega-Fettsäuren geworben, deren Natürlichkeit bereits auch schon in Frage gestellt wird. Qualitativ hochwertige Fette (tierische, wie pflanzliche) werden vom Hersteller ausgewiesen. Sie entsprechen einem Gütebarometer und brauchen auch nicht zwangsläufig eine Behandlung gegen das Ranzigwerden.

Fleisch
                                 
Muskelfleisch verschiedener Tierkörperteile geschlachteter (= nicht verendeten)Tiere. Fleischschauer oder Tierarzt prüfen systematisch bestimmte Teile und Organe, um die Genusstauglichkeit zu bewerten.
Proteinwerte des verschiedenen Muskelfleisches sind hoch bei Rind, Kalb, Pferd, Wild, Kaninchen, eher mittelhoch bei Geflügel. Mittlere Proteingehalte hat Lamm, Ente, Fisch und niedere Werte sind in Schwein, Ganz, Meeresfrüchte zu finden.
Hochwertige Fleische erkennt man an den Aminosäuren ( z.B. Methionin, Lysin). Aber auch hier ACHTUNG: werden synthetische Aminosäuren zugesetzt, erkennt man dies an  DL oder L vor dem Namen der Aminosäuren (z.B. DL-Methionin, L-Lysin)

Saftige Fleischbrocken können heute mühelos aus allerlei Rohstoffen hergestellt werden. Ein Patent zur Produktion künstlicher Fleischfasern soll schon länger bestehen.

Neuerungen in gewissen Futtermittelverordnungen von EU-Ländern zwingen Hersteller zu noch unklarerer Definition. So soll verlangt werden, dass man nur noch in Gruppen ‚Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse’  deklarieren darf. Die Deklaration ‚Fleisch’ für sich allein stehend ist untersagt, dasselbe gilt für Fisch, Milch usw. Dies ist eindeutig ein Verlust der Transparenz, da so auch Abfallprodukte der Fleischindustrie unter dem Begriff ‚Nebenerzeugnisse’ versorgt werden. Eindeutige Beschriebe kann also einzig der Hersteller selber geben, was man sich ja schriftlich bestätigen lassen kann.

Getreide

Nicht das Getreide an sich, sondern dessen vorherige Behandlung mit chem. Mitteln gegen Pilzbefall und Schädlinge kann Allergien auslösen. Zudem werden in vielen Futtern Getreideabfälle (Hülsen, Schalen, ganze Getreidepflanzen, Reste der Lebensmittelindustrie usw.) verwendet, welche sich sehr gut mit diversen Farben zu „Gemüse“ oder gar „Fleisch“ umfärben lassen. Die Angst, Getreide schade dem Hund ist im Wesentlichen unbegründet, solange es sich um natürliches, unbehandeltes, volles Korn in moderatem Verhältnis zu Fleisch handelt.

Auch frei lebende Kaniden fressen Getreideanteile, wenn auch bereits vorverdaut, durch das Fressen der Beutetiere. Je nach Deklaration (offene oder geschlossene) werden die Getreideanteile in der Gruppe oder einzeln aufgelistet.


GVO-Frei ?
Genveränderter Soja soll unbeabsichtigt vom Hersteller durch seinen Rohprodukteinkauf oder auf dem Transportweg in die Futtermarke gerutscht sein?!
Gern gemachte Aussagen wie ‚Futter ohne genveränderte Rohprodukte’ werden hinfällig, denn obwohl vielleicht Weizen, Mais, Reis etc. nicht in genverändert Art beigefügt wurde, die ‚gesunden’ Vitamine stammen aus solchen modernen Herstellungen!

Zitat Schweizer Bundesamt für Gesundheit / Rechtsgrundlagen bei GVO-Erzeugnissen:
„Die Kennzeichnung von Erzeugnissen, die in geschlossenen Systemen, so genannten Fermenten, aus gentechnisch veränderten Mikro-organismen gewonnen und gereinigt worden sind (z.B. Vitamine), ist noch nicht abschliessend geregelt. Bis Mitte 2007 kann auf die Kennzeich-nung verzichtet werden.“


Hydrolysate

Vom Knochen abgeschabtes Fleisch, insbesondere Geflügel wird in grossen Töpfen suppenartig verkocht, eingedickt und dann als Fleisch-grundlage für Futtermittel verwendet. Durch den Kochvorgang können viele Nährstoffe verloren gehen, sowieso da die schliessliche Herstel-lung des Hundefutters oftmals noch weitere Koch-, Backvorgänge nötig macht.

Kräuter und Gewürze
werden oft und gern in Futtermitteln verwendet. Hierbei sollte kritisch beurteilt werden, ob die Heilwirkungen sinnvoll sind oder sogar nach-teilige Auswirkungen haben können. Im Zusammenhang mit medizinisch erwiesenen Wirkstoffen der diversen Kräuter- und Gewürz-zumischungen, sind gewisse Dauerverabreichungen eher zweifelhaft. Ein Beispiel könnte Rosmarinextrakt sein, welches neuerdings als natürliche Konservierung verwendet aber bei Zuchthunden als nicht ratsam eingestuft wird.
Exotische Pflanzenextrakte werden häufig zum Ausgleichen gewisser Wirkungen der Futterkomponenten zugesetzt. Hier stellt sich die Frage, muss ein Tier z.B. Yukka-Extrakt fressen, damit mögliche Blähungen, durch Inhaltstoffe im Futter hervorgerufen, nichtig gemacht werden?

Leime

sind chemischer Herkunft und werden unter Anderem in Büffelhautknochen vorgefunden. Sie verursachen wiederum Allergien und Verdauungsstörungen. Die Kauartikel (Schweinsohren, Pansenstängel etc.) sollen ebenfalls nicht unter das Futtermittelgesetz fallen, so dass kaum eruiert werden kann, welche Leimstoffe, Fette, Salze etc. bei der Herstellung verwendet wurden. Bedenken muss man auch, dass Kauartikel die tägliche Proteinmenge stark in die Höhe treiben, was dann wieder zu erheblichen Haut- und Fellproblemen oder dünnem Kot führen kann. Diese Leckereien verlieren durch den Trocknungsvorgang nur ihr Ursprungsgewicht, die Nährstoffe bleiben grösstenteils erhalten. Durchschnittliche Proteingehalte von Kauartikeln betragen ca. 75%, je nach Art bis über 90%.

Lockstoffe, Aromastoffe, Geschmacksstoffe

Sind chemische Geschmackskorrigenzien, welche dem Futter zur Akzeptanz und zum ‚Schnellfresser’ verhelfen. Dem Tier wird vorgetäuscht, dass es Fleisch, Wild, Aas, Innereien etc. frisst, auch wenn dieser Geschmack niemals vom Rohstoff herführt. Die Fressgeschwindigkeit ist dann oftmals das wichtigere Futterbeurteilungselement, als die tatsächlich vorhandenen „Kunstfleische“ (welche täuschende Fleischfaserstrukturen aufweisen) mit Aromastoffen. Einzelne dieser Stoffe unterdrücken auch das Sättigungsgefühl der Tiere, was zu Übergewicht führen kann oder sie ‚binden’ durch ihren Geschmack das Tier an eine Futtermarke.
Erschreckend die Tatsache, dass solche Aromen auch bei Futter von Nutztieren verwendet werden, um den Geschmack von enthaltenen Medikamenten zu korrigieren!
Auflistungen von diesen Stoffen fanden wir nur im Bereich Lebensmittel oder mit Chemienamen in kritischer Literatur.
Vielleicht interessant, was es an Lebensmittel-Helfer alles gibt?
www.smart-trading.ch oder übersetzte Version:
http://translate.google.com/translate?u=http%3A%2F%2Fwww.givaudan.com&langpair=en%7Cde&hl=de&ie=UTF-8&oe=UTF-&prev=%2Flanguage_tools  

Mehle
Tiermehle sind meist Mehle vom ganzen Tier. Was wiederum bedeutet, dass auch Kadaver der verschiedensten Tierarten mit diversen Krankheiten zu Mehl verarbeitet werden. Tiermehle können demnach auch Medikamentenrückstände z.B. Antibiotika, Narkotika und Mittel der Euthanasie enthalten. Der Glaube, dass Tiermehle nicht mehr in Hunde- oder Katzenfutter erlaubt sind, ist leider falsch. Diese Mehle sind in vielen Ländern „nur“ in Nutztierfuttern verboten, so kann die Gefahr von neuen Lebensmittel-Krisen gebannt werden. Futter für Haustiere unterliegen in den meisten Ländern (auch in Schweden) eigenen Bestimmungen innerhalb des Futtermittelgesetzes.

CH-Futtermittelgesetz:   http://www.admin.ch/ch/d/sr/c916_307_1.html  (mit Untertiteln)

Fleischmehle 
sind Mehle aus Fleisch. Sie sind meist je nach Tierart deklariert. Oft werden die Fleischmehle aus inneren Organen  (Leber, Herz, Niere, Pansen, Lunge, Hirn, Zunge, Kutteln, Milken) welche heutzutage meist voller Ablagerungen chemischer und synthetischer Zusätzen sind und Schlachtabfällen (auch Hufe, Federn, Hirn, Rückenmark, Därme, Urin, Häute, Felle, Drüsen, Bänder, Sehnen, Knochen, Klauen) hergestellt.

Pflanzliche Mehle
                    
werden meist aus pflanzlichen Nebenprodukten und Resten der Lebensmittelindustrie hergestellt. Der neue Trend kann aber auch bedeuten, dass fertige pflanzliche Mehle von genveränderten Pflanzen verwendet werden. Dies kann vor allem Futter aus dem weiter entfernten Ausland betreffen.

Nebenprodukte / Nebenerzeugnisse
Pflanzliche sind minderwertige Stoffe wie Sojaprodukte (inkl. Sojamehle), Rübenschnitzel (Abfälle der Zuckerherstellung), Maisgluten (übrig bleibende Substanz nach der Maissirupherstellung), Weizengluten, Cellulose (Erdnussschalen, Stroh), Braunreis, Reisstärke, Abfallprodukte der Bierbrauereien, Cerealien (Überbleibsel der Frühstücksflocken) usw.
Rübenschnitzel werden gern verwendet um dem Futter Akzeptanz zu verleihen (süsslich) und die Futtermasse besser für die Verarbeitung zu machen
Verwirrend auch das Beifügen von Randensaft, der durch seine Färbung den Kot dunkel macht und glauben lässt, im Futter sei extrem viel Fleisch.
Tierische:
Fische:
Huhn:
Rind, Schwein, Lamm etc.

sind meist Innereien welche sehr oft stark mit Schadstoffen belastet sind
alles was nach dem Fielletieren übrig bleibt
meist alle Innereien, Darm (inkl. Inhalt), Köpfe, Haut und Gerippe oder Federn
Hirn, Herz, Leber, Niere, Zunge, Milken, Kutteln, etc. und auch Schlachtabfälle


Vitamine  /  Spurenelemente  /  Mineralstoffe

In den meisten Futtersorten sind Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe um das x-fache der tatsächlich benötigten Menge beigemischt, da man einfach die Bedarfszahlen für den Menschen, 10-bis 100-mal multipliziert. Dem nicht genug, denn oft werden mit gut gemeinten Futter-Zusätzen (Kraft-, Gelenk-, Wachstumspräparate) die Dosierungen nochmals erhöht und so der Organismus der Tiere noch mehr belastet.

Den synthetischen Vitaminen fehlt der „Aufnahme-Schutz“, so dass der Organismus sie resorbieren muss. Diese Zwangsaufnahme führt zu extremen Belastungen im Organismus, krankmachende Ablagerungen und Wechselwirkungen mit Mineralstoffen sind das Ergebnis dieser hohen Dosen.
Einige Staaten haben bereits Importstoppe für menschliche Nahrungsmittel, welche mit synthetischen Vitaminen angereichert werden, verhängt. Neuerdings werden in den Medien Berichte veröffentlicht, welche diese ‚gesunden’ Stoffe hinterfragen und vor Überdosierungen warnen.

Ebenso ist die weit verbreitete Meinung „wasserlösliche Vitamine“ würden via Urin ausgeschieden inkorrekt. Die Körper der Menschen und Hunde bestehen zu grossen Teilen aus Wasser. Dies ermöglicht den wasserlöslichen Vitaminen, dass sie jederzeit und an jedem Ort im Körper aktiv werden können. Überdosierungen sollten auch da sehr ernst genommen werden.

Ob man diese „Reagenz-Vitamine“ überhaupt noch Vitamine nennen soll, ist ein Gedanke wert, da sie häufig aus mehr als fragwürdigen Substanzen hergestellt werden.

Ein paar Beispiele sind hier zum Überdenken erwähnt:   
                     
- Vit.A; dank Bakterien-Genen in Tomaten gewinnt man 3-mal soviel Beta-Carotin. Allerdings enthält natürliches Vitamin A einige ‚Untervitamine’ mehr als ausschliesslich Beta-Carotin. Die Zumischungen von synth. Vit.A , oft nur Beta-Carotin, führen demnach zu Missverhältnissen im gesamten Bedarf von natürlichem Vit. A.
- Vit.E; wird aus genverändertem Unkraut (Ackerschmalwand/Gänserauke) gewonnen
- Vit.C gewonnen durch eine genmanipulierte Mikrobe (Erwinia herbicola).
- Vit.B2 oder Riboflavin; wird von „Bacillus subtilis“ produziert, mit dem Nebeneffekt, dass diese Bazille zusätzlich ein Antibiotikum namens „Bacitracin“ mitliefert (Dauerzufuhr von Antibiotika als Gesundheitsförderung?).
- Vit. B8 oder Biotin; aus dem Pflanzenwirkstoff  „Fumarinsäure“ enthalten im Unkraut „Erdrauch“(Fumaria officinalis), nachgebaut im Labor.
- Vit.K in Tierfuttern ist immer das K3 oder Menadion zugemischt. Seit langem bekannt, dass es fast keine Wirkung auf die Blutgerinnung hat. Denn bei Vergiftungen (z.B. cumarinhaltige Köder) wird vom Tierarzt sofort Vitamin K1 gespritzt, damit das Tier nicht qualvoll verblutet. Zu belastenden Wirkungen dieses toxischen Vitamins lesen Sie bitte:

Vitamin K3 eine Geisel im Gesundheitssektor ?
(www.vitamin-k1.de bietet interessierten Lesern noch weitere Artikel)

Tatsächliche Bedarfswerte an Vitaminen, Spurenelementen oder Mineralstoffe für Hunde sind scheinbar nach wie vor noch nicht vorliegend.
Ernährungsforscher, Ärzte, Züchter, Vereinsmitglieder und viele mehr sind sich jedoch in den wirklich benötigten Mengen mehr als uneinig und veröffentlichen Richtlinien „en masse“. Gewisse Futterrechner, Bedarfslisten und Unterlagen zu Gehalten in Hunde- oder Katzenfuttern sind nicht selten von Menschen erstellt worden, deren Gehaltsgeber oder Sponsoren grosses Eigeninteresse an den Werten haben.

Weitere Stoffe..
die nicht deklariert werden und irgendwann bei Futterskandalen bekannt werden, wie zum Beispiel:
Fungizide/Pestizide durch behandelte Getreideanteile
Metalle durch verunreinigte Futterbestandteile
Melamin als Kunstharz, Holzwerkstoffleim, Härter für Holze, Flammschutzmittel, in Putzmitteln verwendet. 2006 in China benützt um Weizen-gluten für Haustierfutterhersteller in den USA zu strecken und einen höheren Proteingehalt vorzutäuschen. Dies führte zum Tod durch akutes Nierenversagen bei vielen Haustieren und 2007 zu landesweiten Futterrückrufen in USA, Kanada und vereinzelt Europa.
Einzelne menschliche Nahrungsmittel sollen auch betroffen gewesen sein.
Interessant daran ist, dass bereits ca. 2003 ein ähnlicher Skandal in asiatischen Ländern bekannt wurde, um welchen es hierzulande sehr still blieb.

„Zecken, Flöhe, usw.“      
Im Handel erhältliche und vielerorts hoch gejubelte Mittel sind für uns und unsere Tiere im höchsten Masse giftig. Beachtet man die Vorsichtsmassnahmen bei der Verwendung, dürfte mehrheitlich bekannt werden, dass solche Substanzen weder auf die Haut, das Fell noch „in“ den Hund gehören.
Da das Bewusstsein der HundehalterInnen was solche Chemiekeulen verursachen können stetig gewachsen ist, haben viele Hersteller die Zusammensetzungen massiv verändert. Dem Interessierten bleibt somit höchstens die Variante, sich mittels Inhaltsstoffangabe über die einzelnen Wirkstoffe im Internet direkt zu informieren.
Tatsache bleibt aber, dass Spot-On Produkte nach wie vor in den Organismus gehen und via Blutbahn die lästigen Ungeziefer ‚killen’ sollen. Somit auch Belastungen in den Organen des Körpers auslösen können.
Links können evt. noch detaillierter Aufklärung bieten:

Fipronil (Pestizid)
Pyrazolone:
&

Selamectin (Antiparasitikum)
Doramectin:
&
&


Permethrin
(Holzschutzmittel)
Permethrin -> Pyrethroide

&

Deltamethrin 
&
&


http://www.vetpharm.unizh.ch/WIR/00012006/8373__F.htm
http://www.vetpharm.unizh.ch/wir/00000005/0339__F.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Fipronil

http://www.vetpharm.unizh.ch/wir/00022011/9175__F.htm
http://www.vetpharm.unizh.ch/WIR/00011770/4253_03.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Selamectin

http://www.vetpharm.unizh.ch/WIR/00005264/5531__F.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Permethrin
http://www.schadstoffberatung.de/pyrethro.htm 

http://www.vetpharm.unizh.ch/WIR/00005291/8635__F.htm
http://www.schadstoffberatung.de/pyrethro.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Deltamethrin

Sinnvoll sind natürliche Mittel zur äusserlichen Anwendung mit innerlichen Unterstützung; Knoblauchgaben, homöopathische Mittel.

Qualvolle Tierversuche von Futterherstellern
Immer wieder hört und liest man von den schrecklichen Tierversuchen eines Herstellers von Hunde / Katzennahrung. In Wahrheit tätigen jedoch weitaus mehr Firmen solche Gräueltaten oder kaufen die Ergebnisse der jeweiligen „Forschungen“ ein.

http://aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/tiermedizin/113-tierversuche-fuer-tierfutter

Futtermittelteste
In den Medien veröffentlichte Futter-Teste sollten sehr kritisch betrachtet werden. Meist wird der ‚Labor-Name’ nicht genannt, so dass nicht nur staatlich anerkannte Labors ihres Amtes walten. Zusätzlich muss man sich bewusst sein, dass je nach Art, Auftraggeber und Hintergrund nicht bis in kleine Detail getestet wird. So können Abfälle wie z.B. Sehnen, Gammelfleische oder sogar Leder hohe gesamt Proteingehalte im Resultat ergeben. Wobei nicht klar wird, woher der Eiweissgehalt stammt. Ebenso sollen Differenzen von gewissen Rohstoffen insbesondere Getreide-Arten (z.B. Weizen-, Hirse-, Haferanteile usw.), kaum realisierbar sein. Die Kosten für Einzeltests, durchschnittlich um die 400.00 CHF, würden viel zu hoch.  
Weiter gilt zu beachten, dass Labors, um eine Substanz zu analysieren, gewisse mindest Prozente an Mindestgehalt benötigen. So kann ein Gehalt an Nährstoffen ‚als nicht nachweisbar’ resultieren, weil die Prüfung explizit nach einem Sammelnährstoff,  z.B. Kalzium, Vitamin A, Vitamin E getestet wurde. Diese Nährstoffe enthalten aber in ihrer natürlichen Form viele Verbindungen, die einzeln unter die messbaren Prozente an Mindestgehalt fallen.
Verfälschte Resultate ergeben Prüfungen auch, wenn nach zugesetzten synthetischen Vitaminen getestet wird. Da diese andere Strukturen aufweisen als die Natürlichen, können die natürlichen Vitamine schlichtwegs nicht gefunden werden. Beispiel Vitamin A, Retinol und ca. 500 verschiedene Carotinoide.
Die im Jahr 2006 veröffentlichten Futterteste eines Labors in D haben klar bewiesen, dass Futterhersteller welche KEINE synthetischen Zusätze in ihre Produkte mischen, ehrlich deklarieren.
Auswertungen aus früheren Jahren erstaunen, weil grad Stoffe wie Antioxidantien, Konservierungen aber auch Menadion und weitere toxische Substanzen nicht evaluiert wurden.

Neuer Trend ‚BIO’
Eine der modernen Zeit angepasste neue Version sind die vielen Versprechen von Bio-Tiernahrung. Hinterfragt man gewisse ‚Bio-Tierfutter’ wird schnell klar, dass nur ein Teil der Gesamtkomponenten den Zusatz ‚bio’ tragen dürfte. Trotzdem gelten die Labels, denn die Prozentanteile ‚BIO’ gehen Konform mit den Bestimmungen der einzelnen Richtlinien. Noch erstaunlicher ist, dass auch diese Produkte oft mit synthetischen Stoffen angereichert werden.
Labels sollten genau betrachtet werden, kleinere Abweichungen der Originale sind als Täuschung im Gebrauch und werden oft lange nicht entdeckt.

Futtersuche via Foren, Anpreisungen usw.
Foren bieten zuweilen Meinungen zu einzelnen Futtermarken. Nicht selten werden UserInnen von Firmen ‚angestellt’, missbrauchen Foren für Reklamezwecke oder aber auch um Futtermarken zu verteufeln. Werden Futtermarken regelrecht mit Anpreisungen in den Himmel gehoben, stehen oft reine Händler und Verkaufssysteme im Hintergrund.
Indem man zwei oder drei Marken in aller Ruhe gründlich vergleicht und evt. mit direkten Antworten der Hersteller beurteilt, findet man eher ein ‚passendes’ Produkt.

Fachlich versierte FutterberaterInnen stellen Fragen bei individuellen Beratungen, kennen diverse Fütterungsformen, beraten ganzheitlich und können bei speziellen Futtersorgen Antworten geben, die nicht ausschliesslich ein Produkt betreffen.

Futter und Preise auch hier ‚verstecken sich Überlegungen’
Für Preisvergleiche sollten die Tagesportionen ausschlaggebend sein, denn von Marke zu Marke sind erhebliche Unterschiede möglich. Ein sehr günstiges Futter kann in der Tagesportion berechnet teurer sein, als ein etwas kostspieligeres Futter. Ein Budgetvergleich kann auch die Frage nach dem ‚Wert’ der tatsächlich verarbeiteten Rohstoffen sein. Auch wenn Futterhersteller beim Einkauf der Rohstoffe Mengenrabatte erhalten, sind Zweifel an der Qualität der verwendeten Rohprodukte unter Berücksichtigung der oftmals enorm hohen Händlermargen, Reklamekosten, Werbegeschenke, Verpackungen und Firmenkosten nicht unbegründet.

„Was versteckt sich hinter Was?“

entstand vor Jahren als ich begann, Deklarationen und Analysen von Hundefuttern wahrheitsgetreu zu erforschen. Mittlerweile hat sich ein Team gebildet, das sich gegenseitig bei Recherchen hilft und gemeinsam neue Futter, neue Zusätze und Inhaltstoffe diskutiert. Die Informationen werden immer wieder ergänzt und möglichst aktuell gehalten.
An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich für diese interessante Zusammenarbeit.


Ironisch-zynisch-satirisches Schlusswort
Ein Biologe soll mit viel Humor erwähnt haben, dass man sogar Produkte die aus Erdöl hergestellt werden, als natürlich bezeichnen könne. Erdöl sei ein fossiler Rohstoff und daher aus Tieren und Pflanzen die ja irgendwann einmal gelebt haben……….
 
Copyright K.Oberholzer 2003 / 2005 / 2007 / 2011