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Ende des Mythos ..

Vitamine    


Unterschied natürliche und synthetische Vitamine

 


Zwischen synthetischen und natürlichen Vitaminen bestehen erhebliche Unterschiede.

Natürliche Vitamine

Natürliche Vitamine sind in fast allen Nahrungsmitteln enthalten. Sie sind in die natürliche Struktur des Nahrungsmittels eingebunden, was sie unempfindlicher gegen Zerstörung durch Hitze, Kälte oder andere destabilisierende Faktoren macht. Diese schützende Struktur, in die die Vitamine eingebettet sind, besteht z.B. bei Obst und Gemüse aus sogenannten Flavonoiden.

Gelangen Nahrungsbestandteile in den Darm, reguliert der Organismus, durch ein ausgeklügeltes System mit Hilfe von Enzymen und anderen Hilfsstoffen, das gezielte Ausbrechen aus der schützenden Struktur und die kontrollierte Aufnahme von tatsächlich benötigten Vitaminen (und anderen Nährstoffen) ins Blut, wo sie entweder zum sofortigen Verbrauch zu den Zellen transportiert und verstoffwechselt oder in speziellen, dafür vorgesehenen Depots (insbesondere die fettlöslichen Vitamine) in einem bestimmten Umfang gespeichert werden.
Bei einem Überangebot an natürlichen Vitaminen gibt der Organismus, nachdem sein Bedarf gedeckt ist, die Order, ein weiteres Ausbrechen der Vitamine zu unterlassen.

Überflüssige Vitamine werden dann innerhalb ihrer schützenden Struktur zum grössten Teil aus-geschieden.


Synthetische Vitamine

Synthetisch gewonnenen Vitaminen fehlen jedoch die natürlichen Begleitstoffe, in denen sie natürlicherweise eingebettet sind. Aus diesem Grund ist es auch wenig relevant, ob sie aus einem natürlichen oder einem synthetischen Ausgangsstoff synthetisiert wurden. Darüber hinaus ermöglicht die synthetische Herstellung nur eine einseitige Auswahl, da z.B. bei Carotinoiden die natürliche Variationsbreite auf 270 und aufwärts geschätzt wird, wobei die gentechnologische Produktion immer nur eine Art, nämlich das Beta Carotin, synthetisch nachbaut. Eine riskante Reduzierung der natürlichen Vielfalt, die näher betrachtet eigentlich nicht ohne Spätfolgen bleiben dürfte.

Fakt ist, dass sie dem Körper in einer hochaufgeschlossenen Form vorgelegt werden und somit der eigentliche Ausbrechungsvorgang im Gegensatz zu den natürlich eingebundenen Vitaminen nicht mehr notwendig ist. Dadurch bedingt kommt es zu einer Umgehung der normalen Resorptionskontrolle im Darm, da derart hochaufgeschlossene Vitamine quasi zwangsresorbiert werden. So gelangt einerseits eine nicht angeforderte Menge an Vitaminen ins Blut, was sich schnell zu belastenden Hypervitaminose (Vitaminüberversorgung) ausweiten kann, gerade wenn man sich die heutzutage üblicherweise verwendeten Dosierungen im Hundefutter anschaut.

Einmal im Blut angelangt, muss der Körper sich über den Stoffwechselweg (insbesondere Leber, Nieren) des Überangebots erwehren.
Da die Stoffwechselkapazitäten nur in einem begrenzten Umfang auf diese Überversorgungen eingestellt sind, kann es schnell zu Über-lastungen und Anreicherungen an nicht dafür vorgesehenen Stellen im Organismus kommen. Andererseits führt dies zu nachhaltigen Irritationen des Immunsystems, weil die komplexen hormonellen und immunrelevanten Verdauungsvorgänge gestört werden. So werden häufig durch die Überversorgung mit bestimmten zugesetzten synthetischen Vitaminen und die dadurch ausgelöste allgemeine Erhöhung des Stoffwechselumsatzes auf der anderen Seite Mangelversorgungen bei nicht zugesetzten, aber auch in den Stoffwechsel eingebundenen, Nährstoffen ausgelöst.


Risiko synthetische Zusatzstoffe - Schnee von gestern?

Wo bleibt das Vertrauen in die Natur?
Das Image synthetischer Zusatzstoffe hat sich in den letzten 10 Jahren erheblich gewandelt. Einst für jeden naturverbundenen Hundeliebhaber verpönt, trauen sich heutzutage nicht einmal mehr die meisten BARFer ohne synthetische Vitaminzusätze einer natürlichen Fütterung nachzugehen. Die Verwendung von synthetischen Zusatzstoffen ist mittlerweile alltäglich geworden, da die Industrie es erfolgreich geschafft hat, den Eindruck zu erwecken, dass den Hunden ohne synthetische Zusatzstoffe etwas fehlt und dass es auch angeblich keinerlei Risiken mehr gibt, im Gegenteil.

Heilsbringer und 'künstliche Natürlichkeit'?
Synthetische Vitamine sind selbst im Bio-Hundefutter erlaubt, Antioxidantien werden per se vielen Rohstoffen (Fleischgrundlagen, Fetten, Ölen) beigemengt, angeblich 'natürliche Antioxidantien' als 'Immunsystemstärker' im Hundefutter, lassen unsere Hunde um ein Vielfaches höher springen und eine Unzahl an 'Wunderzusatzstoffen' wie Präbiotika, Topinambur, Psyllium bishin zu Yucca Schidigera, mit denen wir und unsere Hunde tagtäglich konfrontiert werden, versprechen Gesundheit und suggerieren eine Art 'künstliche Natürlichkeit'. Bleiben Sie kritisch und urteilen Sie selbst!

Was Sie wissen sollten

Synthetische Zusatzstoffe werden nach wie vor und oft in hoher Konzentration Futtermitteln zugesetzt.

  • Synthetische Zusatzstoffe sind immer noch eine der wichtigsten Ursachen für die weit verbreiteten Allergien beim Hund
  • Synthetische Zusatzstoffe erhöhen gerade bei dauernder täglicher Zuführung das Risiko ernsthafter Erkrankungen (Stoffwechselstörungen, Verdauungsprobleme, Krebs).
  • Synthetische Zusatzstoffe bergen neben bereits bekannten noch nicht kalkulierbare Risiken für die Gesundheit des Hundes in sich.

Warum Risiken eingehen, wenn man sie vermeiden kann?
Basierend auf dem ganzheitlichen Ansatz schenkt Marengo der Natur seit Jahren erfolgreich vollstes Vertrauen, verzichtet konsequent auf den Zusatz jeglicher synthetischer Stoffe im Futter und warnt unablässig vor den Gefahren. Gerade in den sensiblen Bereichen 'Allergie, Rekonvaleszenz und Spezialdiäten' hat sich Marengos konsequentes Vertrauen in die Natur bestens bewährt.