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  krankungen / Magen- Darmprobleme beim Hund
     
Teil I. Grundsätzliches
Erkrankungen im Magen- und Darmbereich des Hundes sind für viele Hundebesitzer immer wieder die Ursache von vielerlei Problemen. Häufig auftretende akute und chronische Erscheinungen wie Erbrechen, Durchfall, breiige Kotkonsistenz, Verstopfung oder chronischer Wurmbefall etc. beim Hund sind in der Regel durch therapiebegleitende Fütterungsmassnahmen sowie ein verträgliches und hochwertiges Hundefutter in den Griff zu bekommen.

Aufgaben des Verdauungstraktes
  • Zerspaltung der Nahrung in verwendbare Nahrungsbausteine (Proteine, Kohlenhydrate, Fette etc.) durch enzymatische Tätigkeit des Magens und des Darms, durch Fermentierungs- und mikrobiologische Prozesse sowie der Resorption der Nährstoffe über die Darmschleimhaut.
  • Ausbrechen von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen aus der Nahrung und Resorption derselben.
  • Produktion (Eigensynthese) von Vitaminen und Vitaminvorstufen im Darm und Resorption derselben.
  • Immunologische Abwehr gegen Erkrankungen aller Art durch Neutralisierung von schädigenden Bakterien, Viren und anderen krankmachenden Stoffen.
  • Erkennung von exogenen (von aussen kommenden) Allergenen und deren Neutralisierung, um allergische Reaktionen zu vermeiden.
  • Entgiftung des Körpers durch Erbrechen oder Durchfall bei Kontamination mit Giften (Toxinen), die entweder über die Nahrung in den Verdauungstrakt gelangt sind oder durch innere Erkrankungen, bei denen Stoffwechselabbauprodukte auf schnellstem Wege den Körper verlassen müssen.
Voraussetzungen für eine geregelte Verdauungstätigkeit
Voraussetzung für die Erfüllung der Aufgaben ist eine intakte Magen- und Darmschleimhaut, die ihre enzymatische Tätigkeit ohne Probleme ausführen kann, die einen angemessenen Keimbesatz hat und einen optimalen ph-Wert aufweist.
Dies bedeutet, dass der Magen neben einer funktionstüchtigen Schleimhaut, die die Voraussetzung für eine angemessene Menge an Magensäure ist, keimfrei ist. Der Darmbereich bedarf für eine optimale Funktionstüchtigkeit einer Darmschleimhaut mit ausgeprägten Darmzotten und Krypten und einer angemessenen Darmflora.

Der Dünndarm ist für die enzymatische Verdauung der Nährstoffe zuständig wohingegen der Dickdarm durch eine ausgeprägte Mikroflora mit einer dementsprechenden mikrobiellen Verdauungstätigkeit insbesondere der schwerverdaulicheren Nahrungskomponenten beschäftigt ist.

Auch die Eigensynthese vieler Vitamine wie z.B. Biotin und Vit K findet im Dickdarm statt. D ies gewährleistet ein optimales Zusammenspiel aller Darmbereiche bei der Verdauung und ist gleichzeitig die Grundvoraussetzung für einen gesunden Hund.

Ursachen für Verdauungsstörungen
  • Infektionen durch Viren bedingt wie z.B. Parvovirose
  • Erkrankungen durch Bakterienbefall
    Hierbei unterscheidet man die immer krankmachenden (pathogenen) Bakterienstämme wie z.B. Salmonellen und die Bakterienstämme, die im Darm an vorgesehenen Bereichen bis zu einer gewissen Menge vorkommen können und sollten. Diese Bakterien werden erst dann zum Problem, wenn sie durch Darmmilieuveränderungen in Darmbereiche vordringen, die nicht für sie vorgesehen sind oder in zu grosser Menge auftreten (z.B. E.coli). Dies führt dann zu einer Gleichgewichtsverschiebung des Keimbesatzes im Darm.
  • Erkrankungen durch pathogene Hefen u. Pilze
    Sie entstehen in der Regel als Sekundärerscheinung bei fütterungsbedingter Verarmung der Darmflora und/oder im Anschluss an Antibiotika - und Kortison (Kortikoid)therapien. Sie können nach Monaten oder Jahren noch häufig Grund für chronische Erkrankungen aller Art werden, bei denen die Ursache oft nicht mehr erkannt wird.
  • Erkrankungen durch Mykotoxine (Gifte von Schimmelpilzerregern) und Bakterientoxinen (Gifte des Bakterienstoffwechsels),
    die hochgradig giftig sein können und sogar Leber- bzw. Nierenversagen nach sich ziehen können. Myko- und Bakterientoxine sind hitzeunempfindlich und darum in einigen Futtermittelausgangsstoffen wie z.B. Tier (Kadaver)mehl enthalten(Marengo verwendet selbstverständlich kein Tier (Kadaver)mehl)).
  • Erkrankungen durch synthetische Substanzen,
    die entweder giftig sind oder eine allergische Reaktion auslösen können. (Hierunter fallen Gifte wie Arsen, Blei oder allergene Substanzen wie Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Farbstoffe etc..)
  • Erkrankungen durch Funktionsstörungen anderer Organe oder des hormonellen Systems,
    die Verdauungsstörungen nach sich ziehen.
  • Erkrankungen durch Tumorbildung
  • Erkrankungen durch Endoparasiten
Teil II. Wie stellt sich das Marengo Fütterungskonzept auf Hunde mit Magen-Darm-Störungen ein?

Stabilisierung des Darms

Das Marengo Fütterungskonzept konzentriert sich bei der Stabilisierung der Darmflora des Hundes im Wesentlichen auf folgende Punkte:
  • Um eine gesunde Darmflora zu gewährleisten, ist die ausschliessliche Verwendung von hochverdaulichen, hochwertigen Ausgangsstoffen unbedingt notwendig. Minderwertige Futterkomponenten sind immer gleichzeitig auch schwer verdaulich und enthalten überdies in der Regel belastende Substanzen, die zu einer grundsätzlichen Gleichgewichtsverschiebung im Bakterienbesatz des Darms führen können.
    Folge sind nicht nur akute (sichtbare) Symptome wie Blähungen, Durchfall, breiiger Kot etc. sondern eine grundsätzliche Schwächung des Immunsystems des Hundes. D.h. die Anfälligkeit für Erkrankungen aller Art wird erheblich höher, was aber häufig erst nach einer längeren Zeit zum Tragen kommt. Aus diesem Grund ist die hohe Verdaulichkeit auf Basis von hochwertigen Ausgangsstoffen die erste Voraussetzung für ein darmstabilisierendes Futter.
  • Wichtig für eine intakte Darmfunktion ist eine Mikroflora, die aus vielen verschiedenen Mikoorganismen besteht. Denn nur ein breitgefächerter Bakterienbesatz ist in der Lage, eine geregelte Verdauung zu garantieren und sich gegen die verschiedensten Eindringlinge zur Wehr zu setzen.
    Einseitig zusammengesetztes Futter zieht zwangsläufig eine sehr einseitige und damit falsch zusammengesetzte Darmflora nach sich. Folge davon ist wiederum sowohl ein geschwächtes Immunsystem als auch eine sich ständig steigernde Überempfindlichkeit gegen Fütterungsabweichungen, Fütterungsumstellungen etc., die sich nicht selten zu einer Allergie ausbildet.
    In diesem Fall wird dann häufig auf ein sogenanntes Zweikomponentenfutter zurückgegriffen, was zwar momentan die Darmsymptomatik beruhigen kann aber mittelfristig die ganze Situation noch verschlimmert. Denn die Darmflora wird auf eine noch geringere Anzahl an Mikroorganismen eingeengt mit der Folge, dass das Immunsystem ein weiteres Mal geschwächt wird.
    Um diesem Teufelskreislauf zu entgehen, ist es notwendig, den Darm wieder an ein vielfältig zusammengesetztes Futter zu gewöhnen, um die Darmflora zu regenerieren. An diesem Punkt setzt das Marengo Fütterungskonzept an, indem es auf eine grosse Vielfalt in der Auswahl der Futterkomponenten setzt und damit auch das Immunsystem trainiert und regeneriert.
  • Durch den Verzicht auf synthetische Vitamin- und Spurenelementzusätze wird die Resorptionsaktivität des Darmes gefördert. D.h., dass der Darm (so wie es die Natur auch vorsieht) aktiv Vitamine und Spurenelemente aus der Nahrung abspalten muss.
    Dies ist die Voraussetzung für eine angemessene Versorgung des Körpes mit Vitaminen und Spurenelementen. Werden dem Körper ständig synthetische Vitamine und Spurenelemente über das Futter zugeführt, kann dies nicht nur zu Überversorgungen führen, sondern die Fähigkeit zur Vitaminsynthese schläft ein.
    So geht dem Organismus ein ganz wichtiger Teil seiner gesunden Stoffwechselvorgänge und seines hormonellen Gleichgewichtes verloren.
  • Der Verzicht auf synthetische Konservierungsmittel, Aromastoffe und andere synthetische Substanzen ist notwendig, um Beschädigungen der Darmschleimhaut durch diese aggressiven Substanzen zu vermeiden.
    Die Darmschleimhaut hat bis zu einem gewissen Grad die Fähigkeit mehr oder weniger giftige bzw. schädigende Substanzen zu neutralisieren. Neben der Tatsache, dass dies eine unötige Belastung darstellt, kann der Darm dies nicht ein Leben lang ohne Schaden überstehen.
    D.h., dass das System latent oder bei empfindlichen Hunden offensichtlich am Limit arbeitet. Kommt in dieser Situation noch eine aussergewöhnliche und vielleicht auch notwendige Belastung (Wurmkur, Antibiotikakur etc.) dazu, kollabiert das System, weil keine Reserven mehr vorhanden sind.
    Dies ist einer der Gründe warum beim Marengo Fütterungskonzept grundsätzlich auf alle synthetischen Zusätze verzichtet wird. So kann sich eine stabile Darmflora bilden, die auch in Stresssituationen noch genügend Reserven hat, um sich erfolgreich gegen schädigende Einflüsse zu wehren, die z. T. nicht zu verhindern sind.
Teil III. Fütterungspläne für Hunde mit Verdauungsstörungen

Die hochwertige und leichtverdauliche Zusammensetzung macht das Marengo Hundealleinfutter zu einer sehr geeigneten Futtergrundlage auch für magen-darm-sensible Hunde.
In den meisten Fällen reicht allein eine Umstellung auf das Marengo Hundealleinfutter aus, um bestehende Verdauungsstörungen zu beseitigen. Hierbei sollte die Futtersorte wie bei allen anderen Hunden auch in Abhängigkeit des Futterzustandes, der Futterverwertung, der Bewegungsaktivität etc. gewählt werden (siehe unter Futterwahl).

In der Praxis hat sich die Aufteilung der Gesamttagesfuttermenge auf 3 - 4 kleine Mahlzeiten zur Entlastung des Verdauungstraktes gut bewährt.
Bei Hunden, die schon lange Zeit unter Störungen leiden bzw. die eine hochgradig zerstörte Darmflora aufweisen, hat sich anfänglich die Marengo-63-Tage Diät bewährt. Die 63 Tage Diät kann - muss aber nicht - bei allen Hunden mit Verdauungsstörungen durchgeführt werden.
Grundsätzlich ist natürlich auch eine dauernde Fütterung mit Marengo Country + selbstgewählte Eiweissträger.

Für eine Anfütterung nach infektiösen oder toxisch bedingten Magen-Darmerkrankungen bzw. bei Problemen mit der Futterumstellung empfehlen wir die Marengo Kurzdiät
Weitere interessante Infos zum Thema 'Verdauungsstörungen' finden Sie unter Verdauung & Immunsystem 2

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Anmerkungen aus der Schweiz:

Kotkonsistenz beim gesunden Hund:
Der erste Teil Kot ist fest, dann folgt ein weicherer Teil und als Schluss einwenig dünner Kot.
Meist ist der Morgenkot fester was an der längeren Verweildauer im Darm und der langsameren Darmperistaltik während der Nacht liegt. Zudem hängt auch bei Hunden die Darmtätigkeit im Zusammenhang mit der psychischen Verfassung. Infolgedessen haben ‚hibbelige’ Hunde oft weicheren Kot.

Kausachen, Belohnung:
Bei Hunden mit Verdauungsstörungen oder empfindlichem Darm sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass bei der Fütterung von Kauartikeln, proteinreichen Belohnungen und normalen Portionen mit Hundealleinfutter, der Proteingehalt massiv überhöht wird. Deshalb
sollte mit Marengo Country der zusätzliche Eiweisskonsum ausgeglichen werden.
Das Ausgleichen wird hier beschrieben:   Link zu: Marengo Country als ideale Ausgleichsmöglichkeit von Kauartikeln

Fütterung bei Verdauungsstörungen
Nach der Umstellung auf eine Marengo Alleinfuttersorte sollte unbedingt die Tagesmenge Futter für den Hund unter Berücksichtigung seines Alters, Bewegungsaktivität, Futterverwertung, allgemeiner Gesundheit und Sorte berechnet werden. Zu grosse Futtermengen lösen erneut Verdauungsprobleme aus.

Für HalterInnen die das Futter für ihren Hund selber zusammenstellen möchten, empfehlen wir die Fütterung mit Marengo Country und Wildhappen (CH-Produkt) oder selbst gewählten Proteinquellen   Link zu: Selberkochen für den Hund

Das Aufteilen der täglichen Futterportion auf 3 bis 4 kleinere Mahlzeiten kann bei Verdauungsstörungen unterstützend helfen.
Bei Hunden die schon längere Zeit unter Beschwerden in der Verdauung leiden oder  durch häufigen Futterwechsel empfindlich reagieren, empfehlen wir eine verdaungsschonende Diät.

Link zu: 63 Tage Diät
Link zu: Kurzdiät

Wichtig:  Verwenden Sie die Kauartikel oder auch Fleisch nie zusätzlich zur normalen Tagesportion, sondern gleichen Sie immer die Ration durch Marengo Country aus.
Link zu:  z’guet gmeint

Nach infektiösen oder toxisch bedingten Magen-Darmerkrankungen:
Link zu: Kurzdiät!


   
Quelle: marengo.ch /  CH-Bonstetten