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Kochen oder BARF

BARF

*Born Again Raw Feeders* (neugeborene Rohfütterer) aber auch *Bones And Raw Foods* (Knochen und rohes Futter) sind die einstigen Bezeichnung von D. Tripp (USA),  für die Hundeernährung mit rohem, frischem Futter. Heute wird das Akronym meistens übersetzt in,
*Biologisch artgerechte Rohfütterung*
Diese Ernährungsart für Hunde bedeutet, dass alle verwendeten Futterbestandteile in rohem Zustand und ohne Ver-fälschungen gefüttert werden.

Eine Ernährungs-Philosophie, die oft verfälscht wird. Nur zu gern wird auf allerlei halbfertige Produkte für Hunde oder Nahrungsmittel für Babys und erwachsene Menschen zurückgegriffen, um den zeitlichen Aufwand für den Einkauf und die Zubereitung dieser Fütterung abzukürzen.

Kochen für den Hund
Ein oftmals ‚hitziges’ Thema in Diskussionen über Hundeernährung, welches von der totalen Verneinung bis zur ‚einzig korrekten Fütterung’ alle Variationen zulässt.
Kochen für den Hund bedeutet nicht, dass quasi die Verwertung diverser Nahrungsreste vom Tisch gefüttert werden. Sondern den wirklichen Aufwand um für das Tier eine gesunde, art- und bedarfs-gerechte Nahrung zusammen zu stellen, die seinem Organismus alle Nährstoffe in aufgeschlossener Form verfügbar macht.

Wie bei der Zubereitung menschlicher Nahrung, beginnt das selber Kochen für den Hund beim Einkauf der Rohprodukte und deren Qualität. Um entsprechend der Grundidee ‚rein natürlich’ zu füttern sind bankwürdige Muskelfleische, aufgeschlossene Getreide aus naturbelassener Produktion, vollwertige Gemüse oder Obstsorten und weitere gesunde Rohprodukte zu empfehlen.
Nicht geeignet sind:
- Fleische aus Notschlachtungen, gewisse Fertigfleische für Hunde mit Fleischnebenprodukten oder
  einem hohem Anteil an Innereien, Fleische bei denen die Kühlkette unterbrochen wurde, Fleisch-
  produkte für Hunde die allerlei chemische oder synthetische Stoffe enthalten, usw.
- Flockenmischungen mit synthetischen Vitaminzumischungen, Farben, Konservierungsmitteln
- getrocknete Gemüse-, Getreidemischungen deren Analysen die Natürlichkeit nicht eindeutig ausweisen
- Obstsorten welche durch zu hohen Eigensäuregehalt bei empfindlichen Hunden die Darmflora beeinträchtigen können, Obst welches viel
   Vitamin C enthält, Obstkernen oder -steine
- Saucen, konzentrierte Bouillons als Geschmacksverstärker
- fertige Produkte aus menschlicher Nahrung, die heute immer mehr Konservierungsmittel, Emulgatoren, Farbstoffe, Dickungsmittel,
  Geschmackstoffe usw. enthalten
- Ergänzungsfuttermittel mit Vitamin-, Mineralstoffzusätzen, welche den natürlichen Gehalt der Futterrohprodukte überhöhen
- Vitamin-, Mineralstoffpräparate aus synthetisch gewonnenen Stoffen, um die Naturbelassenheit der Futterration nicht zu gefährden

Sind die Futterkomponenten verfügbar, muss die Portion so zusammengestellt werden, dass der Nährstoffbedarf des Hundes möglichst korrekt gewährleistet ist. Dies bedingt auch, dass die für den Hund individuell benötigten Mengen angepasst sein müssen. Anhand Bewegung, Gesundheit, Alter, Einsatz bei Sport, Dienst oder Zucht, ist der Nährstoffbedarf sehr unterschiedlich. Kleinere Nährstoffschwankungen liegen schon in den Differenzen der Rohprodukte. Zusätzliche Abweichungen der Grundbedarfe, durch unsachgemäss zusammengestellte Rationen, können gesundheitliche Probleme auslösen.

Für beginnende Hundefutter-Köche und -Köchinnen ist es deshalb sehr empfehlenswert,  bei versierten Fachkräften Hilfe und Unterstützung einzuholen. Vor allem zur korrekten Fütterung bei jungen, wachsenden Hunden, um mögliche Mangelernährung wie auch Überangebot an Nährstoffen auszuschliessen.

Anmerkung:

Das Team von marengo.ch stellt sich in keiner Weise gegen BARF oder Selber- kochen, wichtig ist uns einzig, dass Hunde anhand ihrer Bedürfnisse gesund ernährt werden können. Deshalb bieten wir interessierten HundehalterInnen:

Marengo Hundefutter als Alternative an

Die naturbelassenen Hundefutter können gesundheitsbewussten HundehalterInnen eine echte und hilfreiche Alter-native zum aufwändigen Selberkochen bieten. Wie in den Beschrieben nachzulesen ist, sind sie frei von chemischen und synthetischen Zusätzen. Ausserdem bieten sie hochwertige, korrekt aufgeschlossene Nährstoffe in bedarfsge-rechten Gehalten und sind untereinander mischbar
   
09.2016/po