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Getreidegrundlage

Welche Getreidesorten setzt Marengo ein? - Getreidesorten und ihre besondere Bedeutung in der Hundeernährung

Dinkel - allergenarmes Urgetreide und noch mehr Natur
Dinkel ist aus den Urweizenarten Einkorn und Emmer hervorgegangen und kann somit auch als eine Art 'Urweizen' eingestuft werden. Im Gegensatz zum Weizen ist Dinkel anspruchsloser, standfester und wetterhärter und lässt sich nicht oder nur schlecht durch Kunstdünger zu mehr Ertrag manipulieren, wodurch er in der Ernährung immer weiter durch Weizen, der günstiger anzubauen ist, verdrängt wurde.
Dinkel liefert noch mehr Mineralstoffe und Vitamine als Weizen. Sein hoher Gehalt an Kieselsäure trägt zur Ernährung von Haut, Fell, Knochen und Bindegewebe bei. Um dieses Plus an wertvollen Nährstoffen zu nutzen und insgesamt ein noch natürlicheres Produkt anbieten zu können, haben wir den Anteil Weizen in Marengo Premium und Marengo Junior durch Dinkel ersetzt. Obwohl Dinkel eine Art Urweizen ist, vertragen selbst 'echte' Weizenallergiker (siehe Artikel 'Getreideallergien' ) Dinkel sehr gut.

Hafer - besonders wertvoll und darmstabilisierend
Hafer – das besondere Getreide für Hunde
Traditionell hatte Hafer einen festen Platz in der Hundeernährung, was sich aber durch die Kostenexplosion im Futtermittelbereich sehr stark geändert hat. Sein hoher Gehalt an wertvollen Nährstoffen im Vergleich zu allen anderen Getreidesorten und seine auch aus dem Humanbereich bekannte darmstabilisierende Wirkung, machen Hafer nach wie vor zu einem äusserst wertvollen Futterbestandteil.
Hafer weist neben einem hohen Anteil an komplexen Kohlenhydraten, eine ausgeglichene, gut bekömmliche Rohfaserzusammensetzung sowie einen hohen Gehalt an essentiellen Fettsäuren auf, die den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen. Darüber hinaus ist Hafer reich an hochwertigen pflanzlichen Eiweissen, Vitaminen und Spurenelementen. Aus diesen Gründen nimmt Hafer innerhalb des Marengo Fütterungskonzeptes einen wichtigen Platz ein und wird nicht nur in den Marengo Hundealleinfuttersorten sondern auch im Marengo Country bewusst eingesetzt.

Weizen - Mineralstoffe, B-Vitamine und eine Menge Gerüchte
Weizen ist ein gut verdaulicher und bekömmlicher Lieferant von komplexen Kohlenhydraten sowie insbesondere einem hohen Anteil an Mineralstoffen und B-Vitaminen. Ins Kreuzfeuer ist Weizen durch die heute beinahe inflationär verbreitete Diagnose 'Weizenallergie' geraten. Grundsätzlich sollte man bedenken, dass hochwertiger Weizen eingesetzt als volles Korn und nicht in Form eines Weizeneiweissextrakts bzw. eines anderen Weizennebenerzeugnisses, in einem ernährungsphysiologisch sinnvollen Anteil weiterhin einen berechtigten Platz in der Hundeernährung hat. Reine 'echte' Weizenallergien sind nach wie vor die AUSNAHME. In der Regel reagieren die Hunde auf schlechte Weizenqualität, auf als Weizen deklariertes reines Weizengluten oder auf Beimengungen von synthetischen Zusatzstoffen (Nähere Infomationen zum Thema 'Getreideallergien' im Futter.) Marengo setzt bereits seit mehr als 13 Jahren erfolgreich Weizen im Trockenfutter insbesondere auch in der Ernährung von allergischen und empfindlichen Hunden ein.

Mais - reich an Vit E, Vit C und Pro Vit A
Mais hat durch die Tatsache, dass er immer häufiger in Zusammenhang mit genmanipuliertem Getreide gebracht wird, zu Unrecht etwas von seinem guten Ruf im Bereich der Hundefütterung einbüssen müssen. (Selbstverständlich wird KEIN genmanipuliertes Getreide im Marengo Hundefutter verwendet.) Mais wird neben seiner Funktion als Lieferant von gut verdaulichen Kohlenhydraten insbesondere wegen seines hohen Gehaltes an Vit E und Vit A sowie seines Anteils an Linolsäure eingesetzt. Linolsäure ist eine essentielle Fettsäure, die zu den Omega-6-Fettsäuren zählt und wichtig für Haut und Fell ist.

Leinsamen - darmschützende Schleimstoffe und Nährstoffquelle
Leinsamen zeichnen sich durch einen hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren, Eiweisse, Mineralstoffen und Schleimstoffen aus. Diese Schleimstoffe können Magen- und Darmschleimhäute mit einem schützenden Film überziehen, so dass sich Leinsamen hervorragend als diätetische Komponente auch bei Verdauungsstörungen einsetzen lässt. Marengo setzt Leinsamen ausschliesslich im Marengo Country ein, da Country ein wichtiger Bestandteil der erfolgreichen Marengo-63 Tage Diät für allergische und empfindliche Hunde ist. Zudem hat sich die schleimhautschützende Wirkung auch im Zusammenhang mit einer Frischfütterung, bei der die Fleischgrundlage in der Regel häufig variiert, sehr gut zur Stabilisierung der Darmflora bewährt. Wichtig bei der Verarbeitung von Leinsamen ist, dass Leinsamen speziell aufbereitet (geschrotet oder gequetscht und gekocht oder extrudiert) werden, da sie blausäurehaltige Glykoside enthalten, die ansonsten reizend wirken könnten.


Reis - Energielieferant und diätetische Komponente

Reis ist ein Lieferant von hochverdaulichen und für den Hundedarm sehr bekömmlichen Kohlenhydraten und verhindert als basisches Lebens-/Futtermittel eine Übersäuerung der Zellen. Bis auf einen hohen Gehalt an Niacin ist Reis allerdings kein effektiver Lieferant von Mikronährstoffen und wird darum bei Marengo nur aufgrund seiner guten diätetischen Wirkung und seiner guten Darmverträglichkeit im Marengo Country im Zuge von Diäten und innerhalb einer Frischfütterung eingesetzt.

Eine Ode ans Getreide

Warum Marengo auf einen ernährungsphysiologisch sinnvollen Anteil an Getreide in der Ernährung des 'Fleischfressers' Hund setzt
Ganz zu Unrecht ist Getreide mittlerweile auf die Abschussliste gelangt. Immer wieder äussern meist verunsicherte oder einseitig informierte Hundebesitzer den Wunsch nach einem getreidefreien Hundefutter.
Neben dem recht fragwürdigen Argument, dass der Wolf eben auch kein Getreide gefressen habe, wird insbesondere immer wieder die Allergieträchtigkeit von Getreide herangezogen, um es komplett vom Futterplan zu streichen oder durch sehr nährstoffarme, stärkehaltige Komponenten wie Reis und Tapioka bzw. der für Hunde schwer verdaulichen Kartoffel zu ersetzen.

Man sollte sich in diesem Zusammenhang bewusst machen, dass fast alle Getreideallergien entweder auf eine minderwertige Qualität des eingesetzten Getreides (Glutene, mit Schadstoffen belastetes Getreide) oder auf gleichzeitig enthaltene chemische Zusatzstoffe wie synthetische Vitamine, Spurenelemente, Konservierungsstoffe, Antioxidantien etc. im Futter also eine Pseudo-Getreideallergie zurückzuführen sind.

In einem ausgewogenen Hundetrockenfutter, in dem das Getreide durch Extrusion für den Verdauungstrakt des Hundes aufgeschlossen und somit sehr gut verdaulich ist, ist hochwertiges Getreide als Lieferant für Kohlenhydrate, essentielle Fettsäuren und einer hohen Mengen an Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen unverzichtbar. Zudem sorgt die natürliche Rohfaser aus hochwertigem Vollkorngetreide für eine gute Verdauung und Kotkonsistenz. Jeder weiss wie wichtig gerade im Zusammenhang mit Allergien der Darm als Sitz des Immunsystems ist. Gerade um eben die Allergieempfindlichkeit durch eine gesunde Darmflora zu senken, kann ein qualitätsvolles Getreide, dem Immunsystem entscheidene Nährstoffe und 'Trainingsmöglichkeiten' für eine gesunde Abwehr liefern.

Es stimmt, dass Getreide in Roh- oder Flockenform für den Hund nicht besonders gut verwertbar ist, aber im Bereich von Hundetrockenfutter als Extrudat aufbereitet, ist es sehr gut verdaulich, kann entscheidend zu einem gesunden Eiweiss-Energieverhältnis beitragen und liefert nur in Getreide enthaltene wichtige Nährstoffe für den Hund.
Darum keine Angst vor Getreide, sondern vor schlechter Getreidequalität, mangelnder Aufbereitung und chemischen Zusatzstoffen. Nutzen Sie hochwertiges Getreide als immunsystemstärkende Futterkomponente gegen Allergien!


Qualitätsgarantien durch strenge Mykotoxingrenzwerte

Mykotoxingrenzwerte als Qualitätsparameter
Mykotoxine sind natürliche, giftige Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die in einer grösseren Anzahl von Lebensmitteln und Futtermitteln vorkommen können. Durch den heutzutage üblichen Herstellungsprozess von Hundefutter (z.B. Extrusion) werden zwar die Pilze selbst abgetötet, ihre Stoffwechseltoxine können allerdings im Futter erhalten bleiben.

Getreide, Nüsse, Trockenfrüchte etc. sind eigentlich immer bis zu einem gewissen Grade mit Mykotoxinen belastet. Dies lässt sich meistens nie ganz verhindern. Zudem ist das vermehrte Auftreten von Mykotoxinen stark witterungsabhängig. So ziehen Jahre mit einer hohen Niederschlags- bzw. Feuchtigkeitsrate oder mit starkem Wind (auf den Boden gedrücktes Getreide) in der Regel immer einen höheren Befall mit Mykotoxinen nach sich als Ernten aus sonnigen, trockenen Jahren.

Einige Mykotoxine, wie die Aflatoxine, insbesondere Aflatoxin B1, sind genotoxische und krebserzeugende Substanzen unabhängig davon, dass jedes Mykotoxin ab einer bestimmten Menge ein Stoffwechselgift darstellen kann.

Da es technologisch nicht möglich ist, das Auftreten von toxinbildenden Schimmelpilzen und damit die Bildung von Mykotoxinen völlig zu vermeiden, hat der Gesetzgeber einzuhaltende Grenzwerte insbesondere für den Lebensmittelbereich und für Nutztiere aufgestellt. Leider bleibt der Bereich 'Hund und Katze' wie so oft aussen vor. Hierzu gibt es lediglich Empfehlungen des BfR (Bund für Risikobewertungen).

Eine neue Höchstmengenverordnung (EU-Kontaminanten-Verordnung-Nr.1881/2006) wurde Ende 2006 im Lebensmittelbereich von der Europäischen Union erlassen.

Zu den Mykotoxinen zählen:

  1. Aflatoxine
  2. Ochratoxine
  3. Mutterkornalkaloide
  4. Fusarien-Toxine, wie z. B. Trichothecene, (Deoxynivalenol (DON) und Nivalenol), Zearalenon (ZEA), Fusarinsäure (FA)
  5. Fumonisine
  6. Patulin
  7. Alternaria-Toxine, wie z. B. Alternariol (AOH), Alternariolmonomethylether (AME) Altenuen und Tenuazonsäure

Pilzbelastet im Hundefutter kann insbesondere Getreide sein. Auf der Watching-List von Marengo stehen insbesondere die drei für die von uns verwendeten Getreidesorten (Dinkel, Hafer, Mais, Weizen) am relevantesten Mykotoxinarten: Aflatoxine, DON (Deoxynivalenol)und ZEA (Zearalenon).

    Um die grösst mögliche Sicherheit zu bieten, orientieren wir uns nicht an den Grenzwerten des Futtermittelbereiches sondern an den gesetzlich vorgegebenen Richtlinien für den Lebensmittelbereich. Wir garantieren dafür, dass alle Marengo Hundefuttersorten innerhalb der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Grenzwerte für Lebensmittel liegen.
    Um Ihnen einen kleinen Einblick darin zu geben, wie grosse Unterschiede zwischen den Grenzbereichen für Lebensmittel und denen für Futtermittel bestehen, haben wir nachfolgend eine tabellarische Übersicht erstellt.
    Daraus wird insbesondere ersichtlich wie hochwertig die im Marengo Hundefutter verwendete Getreidegrundlage ist, deren Werte in der Regel weit unter den für den Lebensmittelbereich festgelegten Höchstwerten aber garantiert immer innerhalb der Grenzwerte liegen.

    Gesetzlich erlaubte Höchstgehalte für Aflatoxine

    Aflatoxine sind natürlich vorkommende Mykotoxine (= Pilzgifte), die von zwei Schimmelpilzarten, Aspergillus flavus und Aspergillus parasiticus, gebildet werden. Höchstmengen für Aflatoxine (B/G) gelten EU-weit für Getreide, Erdnüsse, Schalenfrüchte, Trockenfrüchte, Mais und deren Verarbeitungserzeugnisse sowie für verschiedene Gewürze, die zum direkten Verzehr oder zur Verwendung als Lebensmittelzutat bestimmt sind.
    Erzeugnis Höchstgehalte µg/kg
    Lebensmittel
    Höchstgehalte µg/kg Futtermittel
    Nutztiere
    Dinkel (Rohware) 4µg/kg 20µg/kg
    Hafer (Rohware) 4µg/kg 20µg/kg
    Mais (Rohware) 10µg/kg 20µg/kg
    Weizen (Rohware) 4µg/kg 20µg/kg
    Getreide und Getreideerzeugnisse 4µg/kg Alleinfutter allgemein
    20µg/kg
    Trockenfrüchte und deren Erzeugnisse 4µg/kg Alleinfutter hochempfindl. Kälber
    10µg/kg
    Festgesetzter Grenzwert
    Marengo Hundefutter
    4µg/kg
    in der Regel:
    nicht nachweisbar <0,3µg/kg

    Gesetzlich erlaubte Höchstgehalte für DON (Desoxynivalenol)

    Deoxynivalenol kommt als Stoffwechselprodukt verschiedener Pilze der Gattung Fusarium (F. culmorum, F. graminearum) vor allem auf befallenem Getreide (Weizen, Gerste, Hafer) vor.
    Erzeugnis Höchstgehalte µg/kg Lebensmittel Höchstgehalte µg/kg Futtermittel Nutztiere
    Dinkel (Rohware) 1250µg/kg 8000µg/kg
    Hafer (Rohware) 1750µg/kg 8000µg/kg
    Mais (Rohware) 1750µg/kg 8000µg/kg
    Weizen (Rohware) 1750µg/kg 8000µg/kg
    Teigwaren, Getreidemehle 750µg/kg Ergänzungs-und Alleinfutter allgemein
    5000µg/kg
    500µg/kg Alleinfutter hochempfindl. Sauen
    900µg/kg
    Festgesetzter Grenzwert
    Marengo Hundefutter
    500µg/kg
    in der Regel:
    0-180µg/kg
    Gesetzlich erlaubte Höchstgehalte für ZEA (Zearalenon) ZEA(Zearalenon) wird von verschiedenen Arten der ubiquitär verbreiteten Gattung Fusarium gebildet. Relevant ist das Vorkommen des Toxins in Nutzpflanzen, die von Fusarium graminearum bzw. F. culmorum befallen wurden - insbesondere Mais, Weizen, Gerste u. a. Getreide.
    Erzeugnis Höchstgehalte µg/kg Lebensmittel Höchstgehalte µg/kg Futtermittel Nutztiere
    Dinkel (Rohware) 100µg/kg 2000µg/kg
    Hafer (Rohware) 100µg/kg 2000µg/kg
    Mais (Rohware) 200µg/kg 2000µg/kg
    Weizen (Rohware) 100µg/kg 2000µg/kg
    Mais, Maismehl zum unmittelbaren Verzehr bestimmt 200µg/kg Ergänzungs-und Alleinfutter allgemein
    500µg/kg
    Backwaren, Brot Frühstückscerealien 50µg/kg Alleinfutter hochempfindl. Sauen
    250µg/kg
    Festgesetzter Grenzwert
    Marengo Hundefutter
    50µg/kg
    in der Regel:
    0-10µg/kg
    Quelle: EnRa GmbH & Co.KG