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Futterumstellung ..

.. und Fütterungstechnik

Direkt lesen:
Welche Symptome können auftreten

Grundsätzliches zur Fütterungstechnik
Zubereitung des Futters

Futterumstellung

stufenweise Futterumstellung:                (allgemein empfohlene Umstellung)
Bei der stufenweisen Futterumstellung, die am häufigsten praktiziert wird, werden neues und 'altes' Futter gemischt. Empfohlen wäre ¼ des neuen Futters und ¾ des 'alten' Futters für 2 Tage zu mischen, dann für 2 Tage neues und 'altes' Futter je halb/halb und danach während 2 Tagen ¾ neues und ¼ 'altes' Futter zu mischen. So dass man nach 6 Tagen insgesamt auf das neue Futter umgestellt hat. Diese Art der Umstellung ist eigentlich für alle Hunde geeignet, die keine besonderen Empfindlichkeiten aufweisen.

abrupte Futterumstellung:
Bei der abrupten Futterumstellung wird der Hund von einer Mahlzeit auf die andere vollständig auf ein neues Futter umgestellt. Erstaunlich viele Hunde haben bei dieser Art der Umstellung wenig oder keine Probleme. Empfindlichere Hunde reagieren hierbei aber häufig mit Verstopfung, Durchfall, breiigem Kot oder nach 2-3 Tagen mit einsetzendem Appetitmangel.

Fast immer problematisch ist eine abrupte Umstellung von Nass- (Dosenfutter/Selbstgekochtes/eingeweichte Trockennahrung) auf Trocken-fütterung (uneingeweichte Fütterung von Trockenfutter). Die Ursache hierfür ist leicht ersichtlich. Ist der gesamte Organismus bei einer Nass-fütterung darauf eingestellt, dem Nahrungsbrei zwecks Verdauung Wasser zu entziehen, muss er durch die Umstellung bedingt plötzlich Wasser für die Verdauung zur Verfügung stellen. Dies bedeutet darüber hinaus, dass neben dem gesamten Wasserhaushalt auch der Ele-ktrolytstoffwechsel beeinträchtigt wird. Für diesen Fall ist eine langsame ca. 2-4 wöchige Umstellungsphase am besten geeignet.

Die abrupte Futterumstellung ist nur für Hunde geeignet, die sehr robust sind und von denen der Besitzer genau weiss, dass der Hund damit klar kommt.

Stück-für-Stück-Umstellung:
Die von einigen Hundebesitzern betriebene "Stück-für-Stück-Umstellung" ist eine extrem langsame Umstellungsform, bei der jeden Tag nur minimale Mengen des 'alten' Futters durch das neue Futter ersetzt werden. Diese Umstellungsform hat sich in der Praxis als wenig effizient herausgestellt. Entweder verträgt der Hund auch ohne Probleme die stufenweise Futterumstellung oder er benötigt eine wie unten beschriebene sanfte Futterumstellung

sanfte Futterumstellung:                                    
Die sanfte Futterumstellung ist vor allen Dingen für magendarmempfindliche Hunde, für Hunde mit einer stark verarmten und daher einseitig zusammengesetzten Darmflora (siehe auch "Magen-Darm des Hundes) und für Hunde, bei denen die Futterzusammensetzung des alten und neuen Futters weit auseinanderklaffen z.B. in Bezug auf den Rohasche-, Rohprotein- oder Rohfettgehalt, sowie bei starken Unterschieden in den verwendeten Futterkomponenten geeignet. Bei diesen Hunden, die dadurch bedingt leicht zu breiigem Kot, Durchfall, Blähungen etc. neigen, hat sich die Ergänzung des Hundefutters mit Marengo Country, der fleischlosen Korn-Gemüse-Krokette bestens bewährt. Eine 3- tägige ausschliessliche (auch keine Leckerchen, Fleisch oder ähnliches) Anfütterung mit Marengo Country führt zu einer Neutralisierung der falschen Mikroflora, so dass der Darm anschliessend viel leichter wieder eine gesunde Flora aufbauen kann. Nur durch eine derartige Aus-schlussdiät kann der Organismus den falschen Bakterienbesatz des Darmes korrigieren und Fehlgärungen, breiiger Kot werden vermieden. (Dies trifft auch zu bei Hefebefall oder Mykosen.)
Danach wird das Alleinfutter Schritt für Schritt ca. eine Woche mit untergemischt, bis man schliesslich nur noch das neue Futter füttert. Bei hochgradigen Schädigungen der Darmschleimhaut hat es sich bewährt, eine etwas längere Zeitspanne ca. 1/3 der Alleinfutterration durch Marengo Country zu ersetzen. Sollte Ihr Hund aktuelle Probleme mit Durchfall haben, empfiehlt sich neben der eventuell notwendigen tier-ärztlichen Betreuung die gleiche Vorgehensweise.

Bei einer Futterumstellung von einem Trockenfutter auf ein Marengo Hundealleinfutter sollte man beginnend mit der normalerweise gefütterten Menge die notwendige Menge innerhalb von ein- bis zwei Wochen nach oben bzw. nach unten einregulieren.

Anmerkung:
Es kann bei einigen Hunden in der Futterumstellungsphase vorkommen, dass die benötigte Futter-menge über dem Tabellendurchschnitt liegt. Dies ist auf einen so genannten 'Nachholbedarf' an hochwertigen Inhaltsstoffen zurückzuführen.
Hat der Stoffwechsel sich grundsätzlich erholt, geht bei diesen Hunden der Futterbedarf nach einiger Zeit zurück, was viele Hunde meistens von ganz allein anzeigen z.B. indem sie nach einigen Wochen Futter-ringe übrig lassen oder sie an Gewicht zulegen. Hier kann und muss die Futtermenge dem neuen Bedarf angepasst werden.
Bei einer Futterumstellung von Nassfutter auf Marengo Alleinfutter oder auf eine Kombinationsfütterung von Marengo Country plus selbst gewählte Eiweissträger sollten ebenfalls die Tabellenwerte als Anhalts-punkt für die Futtermenge dienen. Für eine Umstellung von Nass- auf Trockenfutter bitte unbedingt die speziellen Futterumstellungsanweisungen beachten.

Bei einer Futterumstellung von einem Trockenfutter auf Marengo Juniorfutter sollte man beginnend mit der normalerweise gefütterten Menge die notwendige Menge innerhalb von ein- bis zwei Wochen nach oben bzw. nach unten einregulieren


Welche Symptome können während einer Futterumstellung auftreten, woran liegt dies und wie kann ich mit einfachen Mitteln Abhilfe schaffen?

Viele Symptome wie z.B. leicht breiiger Kot, wechselnde Kotkonsistenz, wässriger Darmsaft am Ende des Kotabsatzes, Blähungen etc. während einer Futterumstellung, können vorübergehend für ein paar Tage auftreten, ohne dass sie besondere Beachtung finden müssen. Dies liegt einfach an der veränderten Zusammensetzung des Futters und der damit verbundenen Umstellung innerhalb des Stoffwechsels und der Verdauungsorgane. Voraussetzung für die Tolerierung leichter Umstellungssymptome ist natürlich das Wissen, dass diese nicht zufälligerweise Folgen von beginnenden Infektionen, Überanstrengung oder z.B. medizinischen und/oder anderen chemischen Behandlungen (z.B. Wurmkuren, Antibiotikatherapien aber auch chemische Antizecken/ Antiflohpräparate) aber auch das Aufnehmen von Unerwünschtem draussen sind.

Grundsätzlich muss man sagen, dass bei den heute auf den Markt befindlichen Mittel- bis Hochpreishundefuttersorten in der Regel keine hochgradigen Futterumstellungsprobleme auftauchen. Stärkere Symptome während und nach einer Futterumstellung (immer vorausgesetzt, dass diese wirklich auf die Umstellung zurückzuführen sind), sind in den seltensten Fällen wirkliche Unverträglichkeitserscheinungen beim Hund. Meistens liegen hier fütterungstechnische Fehler zugrunde.

Grundsätzliches zur Fütterungstechnik:

 

Fütterungsweise bei Welpen:
Der junge Welpe, der vom Züchter geholt wird, frisst in der Regel in den ersten 14 Tagen nicht besonders gut. Die totale Umstellung seiner Situation, eventuell Heimweh aber auch die innere Aufregung weil alles um ihn herum neu und interessant ist, lassen den Appetit bei vielen Welpen zuerst einmal etwas zurückgehen. Dies ist ganz normal und sollte den Hundebesitzer gerade in dieser Zeit nicht dazu verleiten, dem ausgesuchten Futter ständig Geschmacks-intensivierende Zusätze, Leckerchen oder sonstige ungeeignete Ergänzungen zuzusetzen.
Ein gesunder Welpe fängt aus instinktivem Überlebenstrieb ganz von alleine an, das ihm angebotene Futter aufzunehmen (auch ohne intensive Geschmacksverstärker!). Fehler, die man in den ersten Tagen und Wochen bei der Fütterungstechnik macht, kann man häufig das gesamte Hundeleben lang nicht wieder korrigieren. Vor lauter 'gut meinen' werden meist nörgelige Fresser gemacht, die schluss-endlich dem Hundebesitzer viele Sorgen bereiten.

                      Viel wichtiger als Geschmacksverstärker ist die richtige Fütterungstechnik

Je nachdem wie häufig Sie den Welpen füttern wollen (in der Regel anfangs 3- 4-mal pro Tag), sollte dies nach der Bewegung und dem Toben geschehen. Der Appetit ist dann grösser und Magenirritationen durch zu starke Bewegung mit vollem Bauch können so vermieden werden. Dem Welpen sollte dann das Futter in einer ruhigen Umgebung für ca. 5-10 Minuten angeboten werden. Wichtig ist, dass der Welpe nicht durch spielende Kinder, allgemeine Hektik oder sonstiges (Welpen lassen sich auch gerne vom Frauchen oder Herrchen ablenken) abgelenkt wird. Am besten entscheidet man sich für einen bestimmten Raum, in den das Futter gestellt wird und lässt den Welpen dann wirklich für diese Zeitspanne ganz allein. So lernt der Welpe ganz schnell, dass er in aller Ruhe fressen soll und auch kann und dass er keinen "erpresserischen" Einfluss auf seinen Besitzer ausüben kann, indem er erst einmal sein Futter verweigert und wartet, ob noch etwas besonders Leckeres anstelle seines Futters aufgetischt wird. Nach 5-10 Minuten (abhängig von der Fressgeschwindigkeit und der aufzunehmenden Futtermenge) entfernen Sie den Futternapf. Hat Ihr Welpe etwas übrig gelassen, so kürzen Sie die Ration zu dieser Tageszeit genau um die übergelassene Menge. Hat der Welpe alles aufgefressen und kann er vom Futterzustand noch mehr Futter vertragen, so erhöht man die Futtermenge zu dieser Tageszeit in kleinen Schritten, bis er zum ersten Mal etwas übrig lässt. Lässt er etwas übrig, kürzt man die Futtermenge wieder etc.

Wichtiger Grundsatz ist, dass der Welpe nach dem Fressen immer vor einem leeren Fressnapf steht. Das ist der beste Garant für einen stets guten Appetit. Fängt der Welpe an, zu einer bestimmten Tageszeit kein oder nur noch sehr wenig Futter aufzunehmen, so kann man, vorausgesetzt das Körpergewicht ist in Ordnung, ohne Bedenken diese Mahlzeit weglassen.
Für ein gesundes Wohlbefinden ist eine längere Ruhephase nach dem Fressen stets einzuplanen. So können gefährliche Magendrehungen aber auch andere Magen-Darmprobleme von der fütterungstechnischen Seite am Besten ausgeschlossen werden.


Fütterungsweise bei erwachsenen Hunden:
Grundsätzlich gilt das für Welpen gesagte auch für erwachsene Hunde.
Füttern Sie Ihren Hund zu fest eingeplanten Tageszeiten nach der Bewegung und planen Sie auch hier mindestens ca. eine 1-2 stündige Ruhephase ein. So kann das Futter optimal verdaut werden und Magen-Darmirritationen werden verringert. Auch ein erwachsener Hund sollte sein Futter freudig und ohne Ablenkung aufnehmen können und wollen.

Verweigerung des neuen Futters bei nörgeligen Fressern:
Eine neue Futtersorte wird von Hunden primär dann verweigert, wenn das neu angebotene Futter weniger oder keine Geschmacksverstärker, Lock- und Aromastoffe enthält. In diesem Fall ist es wichtig, den Hund zum wir-klichen Probieren zu bewegen, da der gewohnt intensive Lockgeruch fehlt. In den meisten Fällen wird das Futter nach ausgiebiger Bewegung besser angenommen. Rein psychologisch kann man das neue Futter anfangs auch als ein ganz besonderes Leckerchen anbieten. Der altbewährte Tipp ist jedoch stets, Hunger ist der beste Koch!

Auch wenn z.B. längere Zeit nur Dosenfutter, Dosenfutter und Trockenfutter gemischt oder nur Selbstgekochtes gefüttert wurde, kommt es in einigen Fällen vor allen Dingen bei zu abrupter Umstellung (die ja wie oben schon aufgeführt auch aus gesundheitlichen Gründen bei einer Umstellung von Nass- auf Trockenfütterung nicht angewendet werden sollte) zur Verweigerung. Es ist ganz verständlich, dass ein Hund, der z.B. lange Zeit sein Trockenfutter mit Dosenfutter gemischt bekommen hat und dadurch an den oft künstlich intensiven Geruch und Geschmack gewöhnt ist, bei der Futteraufnahme stutzt, wenn das Dosenfutter plötzlich fehlt. Möchte man in diesem Fall ausschliesslich Trockenfutter füttern, ist es sinnvoll, die Menge an Dosenfutter oder auch Selbstgekochtem langsam zu verringern. So kann der Hund sich ganz allmählich auch mit dem neuen Futter vertraut machen.

Ein häufiger Fehler, der bei einigen Hunden zu nörgeligem Trockenfutterfressen führen kann, ist die Praxis, einmal täglich z.B. Selbstgekochtes oder Dosenfutter zu füttern und einmal täglich Trockenfutter anzubieten oder sogar das Trockenfutter den ganzen Tag zur freien Verfügung zu stellen. Diese Praxis sollte wirklich nur bei guten (aber nicht zu guten!) Fressern angewendet werden, bei denen sicher davon ausgegangen werden kann, dass nicht der Hund sondern der Besitzer die Rationszusammensetzung bestimmt. Nörgelige Fresser reagieren bei dieser Fütterungsweise nach kurzer Zeit in der Regel anfänglich mit der Verweigerung des Trockenfutters und akzeptieren dann häufig auch das Dosenfutter nicht mehr, so dass der Besitzer ständig neue Sorten und vor allen Dingen, Dosenfutter mit immer intensiveren und zuckerhaltigeren Geschmacksstoffen anbieten muss.

Probleme bei zu gierigen Fressern
Ein guter und angemessener Appetit ist für einen Hund von der Natur eigentlich vorgesehen. Leider gibt es aber auch viele Hunde, die die Angewohnheit haben, Futter nicht zu fressen sondern im wahrsten Sinne des Wortes nur "einzusaugen". Hierdurch werden der erste Akt der Verdauung, die Zerkleinerung der Nahrung durch das Gebiss und der zweite Akt, die wichtige Einspeichelung (Vorverdauung)) ausgespart mit der Folge, dass Verdauungsstörungen aller Art auftreten können. Zudem wird gleichzeitig mit dem Futter eine grosse Menge an Luft mit aufgenommen.

Gerade bei einer Futterumstellung, bei der der Hund häufig aufgrund des anderen, neuen und vielleicht subjektiv leckeren Geschmacks des neuen Futters, die Nahrung besonders schnell aufnimmt, kommt es nicht selten zu Symptomen wie Erbrechen, Schluckauf, breiigem Kot, Blähungen oder Durchfallerscheinungen. Die fehlenden Vorverdauungsstufen lassen das Futter unvorbereitet in den Magen bzw. ungenügend vor verdaut in den Darmtrakt kommen. Die überflüssig geschluckte Luft muss entsorgt werden. Dies kann dann die oben geschilderten Symptome auslösen.
Ein probates Mittel, um die Fressgeschwindigkeit zu verlangsamen, ist das Füttern des Hundes aus seiner Kopfhöhe (entweder aus einem höhenverstellbaren Fressnapf oder einfach indem man den Napf auf einen Hocker etc. stellt). Der Hund kann durch die angewinkelte Kopfhaltung bedingt rein mechanisch nicht mehr so schnell fressen. Diese einfache Fütterungstechnik hat schon unglaublich viele Magen-Darmsymptome beseitigt, auch wenn sie vorher oft Allergien oder Unverträglichkeiten zugeschrieben worden waren.

Eine weitere Möglichkeit, die Fressgeschwindigkeit zu verringern, ist das Füttern aus Kopfhöhe bei gleichzeitigem Einlegen z.B. eines Apportierholzes in den Napf, der natürlich in diesem Fall gut befestigt und gross genug sein muss. Der Hund muss in diesem Fall für jeden Happen zuerst einmal das Apportierholz mit der Nase zur Seite schieben. Das Gute am Apportierholz im Gegensatz z.B. zu Steinen oder anderen Gegenständen ist die Grösse. Ein Apportierholz wird nicht versehentlich mit runtergeschluckt!

Für phantasiereiche Hundebesitzer sind dem Erfindungsreichtum im Bereich des Hobbybastelns hier keine Grenzen gesetzt. Von Schiebern, über auf Knopfdruck rauskullernden Futterringen bis zu den ungewöhnlichsten Fressnapfformen haben schon viele "Fressgeschwindigkeits-verlangsamer" erfolgreich Magen-Darmstörungen behoben.


Zubereitung des Futters                                                                             

Sofern Sie Trockenfutter einweichen, sollten Sie folgendes beachten:
Lassen Sie Trockenfutter, das keine Konservierungsstoffe enthält nicht länger als ½ Stunde einweichen und entfernen Sie es spätestens nach einer weiteren ½ Stunde wieder. Resten sollten Sie wegwerfen denn, das eingeweichte Futter kann nach 1-2 Stunden anfangen zu gären. Eine Verfütterung von angegorenem Futter führt fast zwangsläufig zu unangenehmen Verdauungsstörungen.
Das leider häufig praktizierte kurzfristige Zugeben von Wasser auf die trockenen Futterringe kann ebenfalls zu Verdauungsstörungen führen. Dies liegt daran, dass Wasser den Weg der kurzen Magenpassage wählt und somit ohne direkten Aufenthalt im Magen quasi nur durch den Magen sofort in den Darm gespült wird. Die Nahrung hingegen gelangt nach Zerkleinerung und Einspeichelung über die Speiseröhre in den Magen und wird dort einem vorgesehenen Verdauungsprozess unterworfen. Ist der Nahrungsbrei bereits im Magen, wird dann ankommendes Wasser über den Brei hinweg in den Darm weitergeleitet, ohne Futterteile mitzunehmen.
Bei gleichzeitiger Aufnahme von Wasser und Trockenfutter können aber kleine bzw. auch grössere Futterteile mit dem Wasser sofort in den Darm gespült werden. Dies ist dann oft Ursache für hochgradige Verdauungsstörungen, weil wichtige Verdauungs-prozesse nicht stattfinden.
Darum sollten Sie nie Trockenfutter mit Wasser übergiessen und dann sofort verfüttern.

Stellen Sie Ihrem Hund bei der trockenen Verfütterung des Trockenfutters ganztägig und nach der Futteraufnahme frisches Wasser zur freien Verfügung.