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Fütterung von molligen,

übergewichtigen Hunden
Häufige Ursachen für zu hohes Körpergewicht beim Hund können sein:
- zu viel Futtermenge und tägliche Leckereien, Snacks, Belohnerlis und Trockenfleisch
- Zumischung von diversen Nahrungsmitteln in die Futterportion, wie Fette, Fleisch, Büchsenfutter
- zu hohe Kalorienanzahl bei zu wenig Aktivität (z.B. Hochleistungsfutter bei Familienhunden)
- Futterportionen, die nicht an die individuelle Futterverwertung des Hundes angepasst wurden
- gleich bleibende Futtermenge bei Veränderungen wie Bewegungseinschränkung, Gesundheits-
zustand, Aussentemperaturen
Nicht angepasste Futtermenge bei:

- Hunden die durch ein körperliches Leiden längere Zeit inaktiv sind oder waren

- Kastration, welche auf Grund hormonellen Veränderungen im Organismus zu besserer Futterverwertung,
  grösserem Appetit und trägerem Stoffwechsel führen kann, was den Nährstoffbedarf senkt

- älteren Hunden, die durch Abnützung im Bewegungsapparat, Herzproblemen oder anderer altersbedingter
  Ursachen an Aktivität verloren haben

- seltener auch bei Hunden, deren Futterbedarf ausgelöst durch medizinische Ursachen geringer ist

Wir alle wissen, Übergewicht ist immer eine zusätzliche Belastung für den Organismus. Viele Organe wie Herz, Leber, Nieren aber auch der Bewegungsapparat werden durch zu viel Körpergewicht belastet. Um dem Hund ein langes Leben bieten zu können, ist es sinnvoll sein Körpergewicht zu beobachten und wenn nötig zu korrigieren.

In der Regel ist ein Hund korrekt ernährt, wenn man mit der flachen Hand (ohne Druck) die Rippen des Hundes fühlt, sie aber nicht sieht. Rassenspezifische Abweichungen dieser Regel sind möglich.
Futtermengen:    
Wichtig bei der Beurteilung der Futtermenge ist das Berücksichtigen von Futtersorte und dessen Qualität, wie auch die verwendeten Roh-produkte. Futtermengenempfehlungen sollten als durchschnittliche Angaben gewertet werden und deshalb unbedingt auf Lebensgewohn-heiten, individuelle Futterverwertung, Aktivität und Gesundheit des Hundes angepasst werden.

Pro Futtermarke schwanken Volumen und Mengenempfehlungen so dass grosse Kroketten leichter oder kleine Kroketten schwerer sein können. Ein korrektes Abwägen, bezogen auf die Angaben des jeweiligen Herstellers, ist daher nötig, um eine zu grosse oder zu kleine Portion zu vermeiden.

Bei übergewichtigen Hunden kann als erste Diätmassnahme ca. 10% von den angegebenen Richtwerten abgezogen werden. Nachträglich sollte je nach Bedarf des Hundes die Portion reguliert werden.

Zum Thema Futtermenge gehören natürlich auch tägliche Portionen von Belohnungen. Entweder man nimmt diese Ration direkt von der täglichen Futterportion oder man rechnet sie von der Futtermenge ab. Wählen Sie kalorienarme, fleisch-, fischlose Gutzis als extra Belohnung und beachten Sie die Qualität.
Viele ‚gluschtige’ Belohnerlis enthalten allerlei chemische oder synthetische Stoffe, welche die gesunde Verdauung beeinträchtigen können.
Enorm hohe Proteingehalte haben auch alle Arten von Kausachen, so dass man diese während einer Schlankheits-Diät nicht füttern sollte.

Zumischungen wie Fette, Reis, Nudeln, Fleisch, Büchsennahrung usw. bilden meist einen vollwertigen Zusatz, welcher die täglichen Kalorien der Futterportion erhöht.
Fressgeschwindigkeit:    
Übergewichtige Hunde und einzelne Rassenvertreter haben die Angewohnheit sehr schnell zu fressen und sind immer am betteln, als hätten sie Hunger.
Ein Teil dieser Art kann man von vererbten Verhalten her erklären. Da vor etlichen Jahren die Hunde ihre Nahrung mit grossem Aufwand jagen mussten und oftmals viele Tage ständig auf Nahrungssuche waren. Der andere Teil ist meistens anerzogen, weil Frauchen oder Herrchen den bettelnden Augen nicht widerstehen konnte und das Tier sich an die vielen Leckereien gewöhnt hat.
Bei so genannten Schnellfressern kann man die Geschwindigkeit beim Fressen etwas bremsen, in dem ein grosser Stein, ein sauberes Stück Baumwurzel, ein Apportierholz oder sonst etwas in den Fressnapf geklemmt wird. Selbstverständlich sollte dieses Hindernis so gross sein, dass der Hund es nicht verschlucken oder herausnehmen kann. Stellt man einen Napf mit grosser Bodenfläche auf Kopfhöhe, muss der Hund die einzelnen Ringe aufnehmen und kann sie nicht ‚einsaugen’ wie dies bei tiefen, aber schmalen Näpfen der Fall möglich ist. Die Tagesportion in mehrere kleine Mahlzeiten aufgeteilt, vermindert das Aufkommen von ‚Heisshunger', so dass der Hund langsamer frisst.

Hunde, vor allem Welpen und Junghunde sollten an einem ruhigen Ort ohne Ablenkung gefüttert werden. Ansonsten entsteht beim Tier der Glaube, man nehme ihm das Futter weg oder dass es Wichtiges verpasse. Das kann zu schnellem Fressverhalten führen.
Zu gieriges Fressen löst zusätzlich aus, dass das Futter nicht genügend gekaut wird und so zu Verdauungsproblemen führen kann.
Light-Futter ?  
Fast alle auf dem Markt befindlichen Light-Futter sind mit schwerverdaulichen, nährstoffarmen
Rohprodukten zusammengesetzt. Dies bietet bei fast normalem Futtervolumen, weniger Kalorien,
ein momentanes Sättigungsgefühl, aber auch Nachteile.

Schwerverdauliche Futterbestandteile:
   (z.B. wiederaufbereitete Fette, Soja, Getreideschalen, Tiersehnen, usw.)
- bieten einen niedrigeren Gehalt an lebensnotwendigen Nährstoffen
- vermehrtes Hungergefühl‚ durch Mangel an gehaltvoller Nahrung
- durch ‚Bauchfüller’ verkürztes Sättigungsempfinden
- hoher Rohaschegehalt, welcher Stoffwechselorgane, besonders die Nieren belastet
- Belastung der Magen-, Darmschleimhaut und aller Verdauungsprozesse
- Schwächung des Immunsystems
- oft vermehrter und voluminöser Kotabsatz
- erhöhtes Trinkverhalten ausgelöst durch mehr Durst
Auch während der Schlankheitskur braucht ein Hund essentielle Nährstoffe in angemessener Menge. Stumpfes Fell, Hautprobleme, Stoff-wechselstörungen und weitere Symptome können von einem Mangel an lebensnotwendigen Aminosäuren, Fettsäuren und weiteren Nähr-stoffen stammen. Deshalb ist es wichtig, dass ein Diätplan mit hochwertigen Nährstoffen individuell zusammengestellt wird.
Unabdingbar ist bei ‚molligen’ oder übergewichtigen Hunden eine eiweiss- und fettreduzierte Fütterung bei gleichzeitiger Sicherstellung aller essentiellen Nährstoffen. Natürlich unterstützt vermehrte Bewegung eine Diät in sinnvoller Weise und kann die Kurzeit stark verkürzen.

Gesunde Alternative zu Light-Futter

   

Marengo-Classic mit Wellness-Bits als Alleinfutter für erwachsene, gewichtssensible Hunde

- bietet einen angemessenen Eiweiss- und Fettgehalt mit hochwertigen Futterkomponenten
- führt auch bei relativ kleiner Futtermenge zu einem guten Sättigungsempfinden
- die Wellness-Bits unterstützen die Verdauung und allgemeinem Wohlbefinden

Marengo Country + Wildhappen (CH-Produkt) oder fettarme Proteine + Wellness-Bits

- für HundehalterInnen die gerne selber das Futter für ihren Hund zusammenstellen, bietet sich
diese Variante an. Hier ein paar Rezeptvorschläge mit fettarmen Proteinquellen:

Berechnungsbeispiele für eine Tagesportion von 500g
 

70% Marengo Country + 30% Wildhappen
350g Marengo Country + 150g Wildhappen
Eiweissgehalt: ca. 21,1 %  Fettgehalt: ca. 7,4%

55% Marengo Country + 45% Magerquark
275g Marengo Country + 225g Magerquark
Eiweissgehalt: ca. 23,5  Fettgehalt: ca. 5%

60% Marengo Country + 40% Geflügelschenkeli
300g Marengo Country + 200g Geflügelschenkeli
Eiweissgehalt: ca. 24,5 %  Fettgehalt: ca. 6,4%

65% Marengo Country + 35% Geflügelbrust
325g Marengo Country + 175g Geflügelbrust
Eiweissgehalt: ca. 24 %  Fettgehalt: ca. 5,5%

55% Marengo Country + 45% Schellfisch*
275g Marengo Country + 225g Schellfisch*
Eiweissgehalt: ca. 23,5 %  Fettgehalt: ca. 4,5%
* Flunder, Flussbarsch, Hecht, Zander, Dorsch,
Seelachs, Kabeljau
Nebst einer Schlankheits-Kur sollte die artgerechte Bewegung gefördert werden. Natürlich in sinnvollem Rahmen, um dem Hund und seinem Bewegungsapparat nicht andere, neue Probleme zu schaffen.
Übergewichtige Welpen und Junghunde:

Bei zu schweren Welpen und Junghunden sollte zuerst die Futtermenge überprüft werden. In täglich kleinen Mengen kann man die Gesamtportion auf die benötigte Ration reduzieren.
Erhöht man gleichzeitig die Aktivität in sinnvollem Mass, verliert der Hund schnell an Gewicht. Daneben sollte man auf zu grosse Mengen an Belohnerlis verzichten oder auf kalorien- und proteinarme Gutzis zurückgreifen.
Bringen diese ersten Massnahmen nicht den gewünschten Erfolg, sollte vom Welpenfutter auf Futter für erwachsene Hunde umgestellt werden. HalterInnen die selber für den Hund kochen können auf Portionen und die Zusammenstellung für erwachsene Hunde wechseln. Allerdings sollte beachtet werden, dass inkorrekte Protein- oder Fettreduzierung bei Hunden im Wachstum gesundheitliche Schäden herbeiführen kann. Es ist daher sinnvoll eine ‚Schlankheits-Diät’ mit einem Tiermediziner oder Ernährungsspezialisten zu besprechen.