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Fütterung der Hündin

Zuchthündinnen natürlich richtig füttern / Erhaltungsfütterung der Zuchtündin

Grundsätzlich sollte man bei der Fütterung der Zuchthündin genauso verfahren wie bei jedem anderen Hund auch. Das bedeutet, dass man nicht pedantisch nach Tabelle oder pauschalen Ratschlägen füttern sollte, sondern dass man Futtermenge und Futterzusammensetzung immer dem tatsächlichen und individuellen Bedarf der Hündin anpassen muss.

Dabei können Tabellen und andere Hilfskonstruktionen eben immer nur Anhaltspunkte geben aber niemals das kritische Auge des Züchters ersetzen.

Erhaltungsfütterung der Zuchthündin
Hündinnen, die nicht tragend sind und auch nicht gedeckt werden sollen, werden je nach Konstitutionstyp, Futterzustand, Bewegungsaktivität und Gesundheits-zustand entweder mit Marengo Premium oder Marengo Classic + Wellness-Bits, bzw. einer Kombination von Marengo Country + selbst gewählte Eiweissträger + Wellness-Bits gefüttert.

Marengo Premium
Hündinnen, die eher zum schlanken Typ neigen, eine höhere Bewegungsaktivität zeigen, schlechte Fresser sind oder einen anspruchsvolleren Stoffwechsel haben z.B. in Fällen von Allergieneigung oder Hautproblemen sollten Marengo Premium erhalten. Die bereits in Marengo Premium enthaltenen Kräuter ent-sprechen den Marengo Wellness Bits und stellen somit ein Plus an hochwertigen natürlichen Nahrungsbausteinen zur Verfügung.
Marengo Classic + Wellness-Bits
Hierbei ist es sinnvoll, Hündinnen mit normaler Bewegungsaktivität mit Marengo Classic + Wellness-Bits zu versorgen. Auch bei Hündinnen, die zum Dickwerden neigen ist Marengo Classic + Wellness-Bits aufgrund des moderateren Eiweiss- bzw. Fettgehaltes zu empfehlen.

Hunden der grösseren, etwas schwereren Rassen wie z.B. Neufundländer, Berner Sennenhunde, Landseer, Leonberger aber auch bei Rassen wie Retrievern, Labradoren, Hovawarts kommt der etwas reduzierte Eiweissgehalt sehr entgegen. Gerade bei diesen Rassen trifft man relativ häufig auf eine erhöhte Eiweissempfindlichkeit, d.h. dass es schon bei einer leichten Eiweissüberfütterung zu Hautproblemen, Nierenfunktionsstörung und damit verbundenen Fruchtbarkeitsstörungen kommen kann.

Marengo Classic und Marengo Country
Leider haben viele Zuchthündinnen Probleme mit ihrem Gewicht. Übergewichtige Tiere sind stoffwechselmässig grundsätzlich stärker belastet und neigen vermehrt zu Fruchtbarkeitsstörungen bzw. zu Problemen während Trächtigkeit, Geburt und Laktation. Aus diesem Grund sollte vor der Belegung der Hündin bereits eine angemessene Gewichtsreduzierung eingeleitet werden. Hat die nicht tragende Hündin bereits mässige bis erhebliche Gewichtsprobleme empfehlen wir dringend eine 6 wöchige Diät mit einer Kombination von Marengo Classic (ca. 2/3 der Ration) + Marengo Country (der kalorienarmen, fleischlosen Korn-Gemüsekrokette) (ca. 1/3 der Ration) + Wellness-Bits. Alternativ können bei einer Grundfütterung von Marengo Classic auch 2-3 Diättage pro Woche mit Marengo Country (50% der Ration) + Magerquark (50% der Ration) eingelegt werden (Rezepte finden Sie unter 'Fütterung von leichtfutterigen und übergewichtigen Hunden'.  Dies ist eine sehr gesunde und wirkungsvolle Art abzunehmen bzw. das Gewicht zu halten.

Wir warnen gerade bei Zuchttieren vor der Verfütterung von so genannten Light-Futtersorten, die in der Regel aus einem grossen Anteil an minderwertigen und schwerverdaulichen Komponenten zusammengesetzt sind, die den Stoffwechsel belasten und die Fruchtbarkeit dauerhaft beeinträchtigen können.
Zudem werden viele Light-Futter mit einem hohen Anteil an synthetischen Vitaminen und Spurenelementen versehen, um die durch minderwertige Futterkomponenten bedingten Mängel zu kompensieren. Diese erhöhte Dosis an synthetischen Zusatzstoffen belasten unnötig und teilweise in hohem Masse den Stoffwechsel und Hormonhaushalt.

Wichtig ist für jede Zuchthündin, dass sie nicht nur während der Trächtigkeit, sondern grundsätzlich ein gesundes und stoffwechselfreundliches Futter erhält, um Fruchtbarkeit und Immunsystem zu stärken.


Marengo Wellness-Bits
Die Marengo Wellness-Bits stellen zusätzliche natürliche Nahrungsbausteine wie z.B. die nur in Kräutern enthaltenen Bioflavone, Mineralstoffe und Spurenelemente zur Verfügung.
Mischfütterung: Trockenfutter und Selbstgekochtes
Weit verbreitet in Züchterkreisen ist die kombinierte Fütterung von Hundetrockenfutter mit Selbstgekochtem oder Fleisch. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, den Hündinnen neben den Trockenfutterrationen auch z.B. Frischfleisch, Flocken oder Korn-Gemüse-Kroketten anzubieten. Der häufigste Fehler, der leider immer wieder zu starker Eiweissüberfütterung und damit verbundenen Verdauungsstörungen, Nierenproblemen und verminderter Fruchtbarkeit führt, ist die Kombination von Hundealleinfutter und Fleisch. Bitte bedenken Sie, dass jedes gute Alleinfutter an sich schon einen genügend hohen Fleischanteil enthält. Ergänzt man ein Hundealleinfutter dann nur mit Fleisch, kommt es schnell zu Eiweissüberversorgungen. Aus diesem Grund sollte man immer auf ein ausgeglichenes Eiweiss-Energieverhältnis der Gesamtration achten. Die Trockenfuttermahlzeiten sollten stets in einem zeitlichen Abstand von ca. 6 Stunden zu den frischen Mahlzeiten stattfinden.
Marengo Country
Marengo bietet für den Fall, dass Sie zum Hundetrockenfutter Fleisch füttern möchten oder Trockenfleische als Zwischenmahlzeit geben mit Marengo Country, einer fleischlosen Korn-Gemüse-Krokette in Futterringform, die ideale Ergänzung um auf ein angemessenes Gesamtnährstoffverhältnis zu kommen. Zudem ist in Marengo Country aufgrund der Futterringform gleichzeitig neben den wichtigen Kohlenhydratträgern auch der ebenso wichtige Anteil an essentiellen Fettsäuren enthalten.

Warum eine Gemüse-Getreide-Krokette?
Dies bietet einen erheblichen Vorteil auch gegenüber einer Fleisch-Gemüseflockenfütterung. Ergänzt man Fleisch mit einer Gemüseflocke, so kann eine ausreichende Versorgung mit essentiellen Fettsäuren in der Regel nur unter Inkaufnahme von hohen Dosen an Antioxidantien wie BHT, BHA oder synthetischen Vitaminen gewährleistet werden, die aus offensichtlichen Gründen nicht nur bei Zuchttieren fragwürdig sind. Auch das anteilige Gemüse kann in Flockenform nur zu einem relativ geringen Anteil vom Hund verwertet werden. Demgegenüber bietet die extrudierte Futterringform einen aufgeschlossenen und gut verdaulichen Anteil sowohl an Getreide als auch Gemüse. So wird eine rein natürliche Versorgung mit natürlichen Vitaminen und Spurenelementen garantiert.

Fütterungsbeispiele mit Marengo Country
An den Tagen, an denen Sie Ihrem Hund frisches Muskelfleisch anbieten möchten, füttern Sie dann z.B. statt Marengo Classic oder Marengo Premium einfach Fleisch plus Marengo Country. Bei zwei Mahlzeiten am Tag kann dann auch ohne weiteres z.B. morgens Marengo Hundealleinfutter und abends Fleisch plus ein angemessener Teil Marengo Country + Wellness-Bits gefüttert werden.
à Marengo Country und frische Fleischsorten, Fisch, Molkereiprodukte

Fütterungsbeispiele mit Marengo Country und Trockenfleischprodukten
Die Zufütterung von eiweisshaltigen Leckereien wie Schweineohren, Ziemern, Kauknochen, Trockenpansen etc. ist weit verbreitet.
Auch hier gilt wiederum: Eiweisshaltige Leckereien nicht zum Alleinfutter dazugeben, da es sonst sehr schnell zur Eiweissüberversorgung kommen kann.

Ergänzen Sie an den Tagen, an denen Trockenfleischprodukte gefüttert werden, die Ration nicht mit Marengo Classic oder Marengo Premium, sondern verwenden Sie das fleischlose Marengo Country. So regulieren Sie die Tagesration auf ein vernünftiges und gesundes Eiweiss-Energie-Verhältnis ein.
Trockenfleischprodukte sollten bei erwachsenen Hunden gewogen und das Gewicht mit 4 multipliziert werden. Die in Gramm ermittelte Menge muss dann mit Marengo Country ergänzt werden, da dem Trockenfleisch dementsprechend Wasser entzogen worden ist. So wird ein Schweineohr, das ursprünglich im feuchten Zustand 200g gewogen hat auf  ca. 40 g heruntergetrocknet.
Beispiel einer korrekten Ergänzung: Schweineohr 40g mit ca. 160g Marengo Country.

Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Gesundheit und Fruchtbarkeit der Hündin zu fördern.


Zuchthündin natürlich richtig füttern / 1. bis 6. Trächtigkeitswoche

Vorbereitende Fütterung einer läufigen Hündin, die gedeckt werden soll. Fütterung einer niedertragenden Hündin
Um die Fruchtbarkeit natürlich zu fördern, sollten während der Läufigkeit bei den Hündinnen, die Marengo Classic bzw. selbst gewählte Eiweissträger & Marengo Country gefüttert bekommen als Ergänzung die Marengo Wellness Bits angeboten werden, um zusätzliche natürliche Nahrungsbausteine für den Stoffwechsel, die Darmflora und den Hormonhaushalt bereitzustellen.
Hündinnen, die bereits mit Marengo Premium gefüttert werden, benötigen keine zusätzlichen Kräuter, da Marengo Premium bereits Kräuter enthält.

Bis zur 6. Woche der Trächtigkeit kann in der Regel die oben geschilderte Fütterung ohne Probleme beibehalten werden, wobei ein eventuell erhöhter Nährstoffbedarf über die Erhöhung der Futtermenge einreguliert werden kann.
Da das Marengo Hundefutter aufgrund seiner hochwertigen Komponenten ein reichhaltiges Angebot an essentiellen Nährstoffen u. a. essentiellen Aminosäuren und essentiellen Fettsäuren bietet, ist ein optimales Nährstoffangebot vorhanden. Nur in Fällen, in denen die Hündin mäkelig frisst oder der Allgemeinzustand zu wünschen übrig lässt, sollte frühzeitig mit einer eiweisshaltigeren Fütterung begonnen werden. Bei allen anderen Hündinnen schadet in diesem Stadium ein zu hoher Eiweissgehalt der Ration mehr als dass er Nutzen bringt. Der Stoffwechsel der Hündin ist unter normalen Voraussetzungen ohne weiteres in der Lage bis zur 6. Trächtigkeitswoche den leicht erhöhten Nährstoffbedarf zu bewältigen, solange die Futterqualität stimmt, da der erhöhte Bedarf an Energie und Eiweiss in dieser Phase im gleichen Verhältnis ansteigt, so dass die Versorgung über die Einregulierung der Futtermenge gewährleistet ist.

Der Anteil an hochwertigen Eiweissen und anderen Nährstoffen ist bei diesen Hündinnen über eine eventuell leicht erhöhte Futtermenge (abhängig von dem individuellen Futterzustand der Hündin), von seltenen Ausnahmen abgesehen, ausreichend gedeckt.


Als kleine Abwechslung auf dem Speiseplan kann man bei allen Hündinnen unabhängig der gefütterten Futtersorte z.B. 1-2 Mal pro Woche Rationen anbieten, die aus Marengo Country (50%) +  50% Wildhappen bzw. hochwertigem Muskelfleisch (50%) + Wellness-Bits bestehen.
Dies ist natürlich nicht zwingend notwendig und auch abhängig von der zur Verfügung stehenden Zeit, die man für diesen Mehraufwand einplanen muss. Aber grundsätzlich freuen sich die Hunde natürlich über die Abwechslung, so dass das allgemeine Wohlbefinden gesteigert wird.
Auch bei Hündinnen, die sobald sie aufgenommen haben mäkelig zu fressen beginnen, ist eine Kombination von Marengo Country + Wildhappen resp. selbst gewählte Eiweissträger und Wellness-Bits oft eine gute Alternative zur alleinigen Trockenfutterfütterung. 

Der leicht erhöhte Bedarf an Nährstoffen in der ersten Trächtigkeitshälfte wird durch die hier aufgeführten Massnahmen im Zusammenspiel mit einer dem Bedarf der Hündin angepassten Futtermenge optimal gedeckt.


Wir warnen vor übermässigen angeblich 'fruchtbarkeits steigernden' Aktionen während der Läufigkeit bzw. Trächtigkeit. Die Fütterung nach dem ganzheitlichen Marengo Fütterungskonzept versorgt die Zuchthündin in allen Phasen angemessen und ganz natürlich mit allen notwendigen Nährstoffen, so dass eine Zugabe von Selbstgekochtem, Fleisch, synthetischen Ergänzungspräparaten überflüssig wird. Will man trotzdem zufüttern, sollten alle Präparate und Selbstzugaben in die Gesamtration sachgerecht eingefügt werden.
Gerade der Einsatz von synthetischen Zusatzpräparaten (Vitamine, Calcium etc.) stellt häufig ein Risiko für die Gesundheit der Hündin und der Nachzucht dar und wird aus diesem Grund von uns abgelehnt.


Zuchthündinnen natürlich richtig füttern / 6. bis 9. Trächtigkeitswoche

Fütterung der Hündin in der zweiten Trächtigkeitshälfte

Ab der 6. Trächtigkeitswoche beginnt in der Regel ein vermehrtes Wachstum der Welpen in der Gebärmutter (Uterus), das sich in einem mehr oder weniger erhöhten Bedarf an Nährstoffen zeigt.
Grundregel ist auch hier: nur wenn die Hündin sichtbar mehr Futter benötigt, sollte die Futtermenge bedarfsgerecht angepasst werden. (Als Anhaltspunkt gilt: die Rippen dürfen niemals zu sehen, müssen aber ohne Probleme mit der flachen Hand noch zu ertasten sein.)

Übergewicht während der Trächtigkeit führt infolge von Einengungen im Uterus und Geburtswegebereich nicht selten zu nachhaltigen Schädigungen der Welpen sowie zu Geburtsproblemen und belastet überdies unnötig den Stoffwechsel der Hündin.

Leichtfutterige, genügsame Hündinnen
Die Hündinnen, die bis zu diesem Zeitpunkt mit Marengo Classic gefüttert worden sind, sollten ab der 6. Trächtigkeitswoche mit Marengo Premium oder einer Kombination von 50% Marengo Classic + 50% Marengo Junior bzw. mit einer Kombination von 40% Marengo Country + 60%  Wildhappen resp. selbstgewählte Eiweissträger + Marengo Wellness Bits gefüttert werden.
Nur in seltenen Fällen, in denen die Hündin zum Ende der Trächtigkeit trotz guten Appetits und erhöhter Futtermenge nicht den gewünschten Futterzustand aufweist, sollte man komplett auf Marengo Junior umstellen.

Ein häufiger Fehler, der bei der Fütterung der Zuchthündin heutzutage gemacht wird, ist leider die Eiweissüberfütterung.
Grundsätzlich eiweissempfindliche Hunde, bleiben auch in der Spätträchtigkeit und Laktation eiweissempfindlich. Eiweissüberversorgungen können in dieser Zeit zu Geburtskomplikationen führen und verändern die Zusammensetzung der Milch, so dass sie oft u. a. Ursache für breiige bis durchfällige Kotkonsistenz der Welpen sowie erhöhter Neigung zu Gesäuge-Entzündungen (Zitzenentzündung) sind.

Eiweissempfindlichkeit bedeutet letztlich ja nur, dass diese Hunde schon im Erhaltungsbedarf weniger Eiweiss als andere Hunde benötigen, so dass sie natürlich auch zum erfolgreichen Austragen ihrer Welpen mit einem etwas niedrigeren Eiweissgehalt bestens zurechtkommen.

Schlanke, aktive und anspruchsvolle Hündinnen

Hündinnen, die in der ersten Trächtigkeitshälfte mit Marengo Premium gefüttert wurden, sollten ab der 6. Trächtigkeitswoche auf eine Kombination von 50% Marengo Premium + 50% Marengo Junior bzw. eine Kombination von 40% Marengo Country +  60% Wildhappen resp. selbst gewählte Eiweissträger + Marengo Wellness Bits gesetzt werden.
Auch hier ist es sinnvoll, den Anteil an Marengo Junior nur dann weiter zu steigern, wenn ein Bedarf vorhanden ist, sprich, wenn die Hündin trotz guten Appetits und erhöhter Futtermenge nicht den gewünschten Futterzustand aufweist.
Eine Komplettfütterung mit Marengo Junior ist bei diesen etwas anspruchvolleren Hündinnen in der Praxis des Öfteren auch in dieser Phase schon notwendig.

Anmerkung: Ab der 6. Trächtigkeitswoche ist es vorteilhaft, die Anzahl der Mahlzeiten in mehrere kleine Rationen aufzuteilen, da aufgrund der zunehmenden Enge im Bauchraum grosse Rationen von vielen Hündinnen nicht mehr akzeptiert werden.

Zuchthündinnen natürlich richtig füttern /
kurz vor und nach der Geburt der Welpen
In dieser Phase sollten die Hündinnen genau wie in der Zeit ab der 6. Trächtigkeitswoche gefüttert werden. Die Futtermenge ist weiterhin dem tatsächlichen Bedarf anzupassen.
Bei Hündinnen, die wegen der hormonellen Umstellung mäkelig fressen, kann man häufig Marengo Country + Wildhapen oder selbst gewählte Eiweissträger + Marengo Wellness Bits mit Erfolg einsetzen.
Natürlich kann man der Hündin auch vom Marengo-Welpen-Brei anbieten um ihre Verdauung zu schonen.
Die bei einigen Züchtern verbreitete Praxis, der Hündin in den ersten Tagen nach der Geburt relativ wenig Futter anzubieten, um eventuellen Gesäuge-Entzündungen etc. vorzubeugen, halten wir für falsch. Zeigt die Hündin Appetit und ausreichend Futter wird verweigert, kann dies schwere Lebererkrankungen zur Folge haben. Bei der Fütterung eines ausgewogenen Hundealleinfutters wie Marengo ist auch in dieser Zeit eine normale Fütterung bei angemessener Futtermenge ohne Probleme möglich und sogar notwendig, um den Stoffwechsel der Hündin nicht unnötig zu belasten.

Anmerkung: in den ersten Tagen nach der Geburt ist es vorteilhaft, die Anzahl der Mahlzeiten in mehrere kleine Rationen aufzuteilen, da aufgrund der zunehmenden Enge im Bauchraum grosse Rationen von vielen Hündinnen nicht mehr akzeptiert werden.


Zuchthündinnen natürlich richtig füttern /  Fütterung der Hündin in den ersten drei Wochen der Laktation

Die ersten 3-4 Wochen nach der Geburt (bis zum Zeitpunkt des Anfütterns der Welpen) stellen eindeutig die schwerste Zeit für die Hündin dar. Neben eventuellen Folgen von Geburtsstress fordern die Welpen Tag für Tag mehr Milch und belasten so enorm den Stoffwechsel der Hündin.

Der relative Eiweissbedarf (Rohproteingehalt der Ration) ist in dieser Phase bei fast allen Hündinnen gleich, der absolute Bedarf (Menge an Eiweiss) wird dann automatisch über die Futtermenge einreguliert.


Wir empfehlen in dieser Zeit allen Hündinnen Marengo Junior bzw. Marengo Country + Wildhappen resp. selbst gewählte Eiweissträger + Wellness-Bits in einem Verhältnis von 40% : 60% zu füttern, es sei denn, der Wurf ist sehr klein und der Bedarf ist offensichtlich nicht vorhanden. (In diesen Fällen sollte man die Hündin sofort auf eine Fütterung der Phase 6 (siehe Tabelle) einstellen.)

Bitte achten Sie gerade in dieser Phase darauf, dass eiweisshaltige Zugaben wie Welpenmilch, Quark, Fleisch, Nassfutter etc. unbedingt in den Gesamtfutterplan eingerechnet werden müssen. Viele Züchter meinen es in dieser Zeit 'zu gut' mit der Hündin und so kommt es schnell zu Eiweissüberversorgungen, die in Folge oft Gesäuge-Entzündungen (Zitzenentzündung), Haut- und Fellprobleme etc. nach sich ziehen können. Darüber hinaus verändert sich bei einer Eiweissüberversorgung die Milchzusammensetzung, so dass es auch bei den Welpen zu Problemen wie Durchfall, Schuppenbildung etc. kommen kann. Sollten Probleme dieser Art auftreten, ist es immer sinnvoll den Gesamttagesfutterplan zu überprüfen. Unser Beratungsteam ist Ihnen hierbei gerne behilflich.

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Zuchthündinnen natürlich richtig füttern /  ab der 4. Laktationswoche


Fütterung von Hündin vom Zeitpunkt der Zufütterung der Welpen

Sobald die Zufütterung der Welpen beginnt, erfährt die Hündin Entlastung, so dass in der Regel sowohl die Futtermenge als auch der Gesamtrohproteingehalt der Tagesration reduziert werden kann. Aus diesem Grund empfehlen wir eine Fütterung wie in der Phase 3 (siehe Tabelle). Hat die Hündin bis zu diesem Zeitpunkt aber enorm an Substanz verloren, sollte eine Veränderung des Futterplans gegebenenfalls verschoben werden. Auch hier gilt wieder: die Fütterung ist dem tatsächlichen, individuellen Bedarf anzupassen.

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Zuchthündinnen natürlich richtig füttern / ab dem Absetzen der Welpen

Fütterung der Hündin vor und nach dem Absetzen der Welpen
Wenn die Zeit gekommen ist, dass die Welpen abgesetzt werden sollen, ist es ratsam bei der Fütterung der Hündin sowohl den Eiweissgehalt der Ration als auch die Futtermenge zu reduzieren, damit die Milchproduktion von selbst geringer und ein reibungsloseres Absetzen möglich wird.
Wir empfehlen aus diesem Grund auf die Futtersorte des Erhaltungsbedarfs zurückzugehen, d.h. entweder Classic Genuss + Wellness-Bits oder Premium Select bzw. eine Kombination von 50% Marengo Country + 40% Wildhappen oder 50% selbst gewählte Eiweissträger + Wellness-Bits. In dieser Phase sollten allerdings die Marengo Wellness Bits zum Einsatz kommen, wenn kein Marengo Premium gefüttert wird, um die aufbauende Wirkung der Kräuter zum Wohl der Hündin zu nutzen.

Voraussetzung für ein Absetzen der Welpen ist normalerweise, dass die Welpen selbstständig schon 4 bis 5 Mahlzeiten an Puppy Brei bzw. Marengo Junior Futter aufnehmen. Wir halten eine schrittweise Reduzierung der Muttermilch im Zuge der Erhöhung der Futtermenge an fester Nahrung bei den Welpen angemessen. Das bedeutet, dass je mehr feste Nahrung die Welpen zu sich nehmen, desto weniger Muttermilch sollten sie angeboten bekommen.
In den Fällen, in denen von Seiten der Hündin Probleme wie z.B. Gesäugeentzündungen (Zitzenentzündung), Infektionen etc. auftreten, muss natürlich unter Umständen eine abrupte Umstellung erfolgen, wenn zum einen die Milchqualität für die Welpen gesundheitsschädigende Folgen haben könnte bzw. die Hündin ansonsten Schaden nehmen würde.
Unter normalen Voraussetzungen bildet sich das Gesäuge (die Zitzen) nach dem Absetzen innerhalb von einer Woche zurück. Pflegetipp: Zur Pflege des Gesäuges (der Zitzen) hat sich die Marengo Ohrpflegelotion in der Praxis hervorragend bewährt.

Hat die Hündin sehr unter dem Wurf gelitten, sollte ein eventuell notwendiger Substanzaufbau auf Basis der Erhaltungsfütterung durchgeführt werden. Hierbei ist wiederum über die Futtermenge und nicht über einen hohen Gesamteiweissgehalt der Tagesportion eine Rekonvaleszenzphase einzulegen.


Quelle: EnRa GmbH & Co.KG, D-Fürstenau 

->  für die Welpenfütterung mit Marengo Welpen-Brei oder Marengo Junior informieren Sie sich bitte unter:
Rubrik Fütterung Welpen und Junghunde