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Fellverfärbungen

Fellverfärbungen beim Hund
Fellverfärbungen bei schwarzen, schwarzmarkenen oder weissen Hunden werden häufig fälschlicherweise mit dem Vorhandensein von natürlichen beta-carotinhaltigen Zutaten in Verbindung gebracht.
Grundsätzlich muss hier etwas richtig gestellt werden.
Beta-Carotine gehören zu den essentiellen (lebensnotwendigen) Nährstoffen, auf dessen externe Zufuhr durch die Nahrung jeder Hund angewiesen ist. Ein Mangel an Beta-Carotin im Futter würde auf Dauer hochgradige Mangelerscheinungen u.a. mit Fellverfärbungen auslösen.

Die Ansicht, dass ein zu hoher Gehalt an Karotten im Futter, die ß-carotinhaltig sind, bei farbempfindlichen Hunden (weissen, schwarzen, schwarzmarkenen etc.) rötliche bis bräunliche Fellverfärbungen (Hyperpigmentierungen )auslösen kann, stimmt nur bedingt.

Um fütterungsbedingte Fellverfärbungen durch Karotten auszulösen, müsste ein übermäßig hoher Anteil an Karotten verwendet werden, was selbstverständlich in den Marengo Hundefuttersorten, die Karotten enthalten – nämlich Marengo Premium, Marengo Junior, Marengo Native Way und Marengo Country – nicht der Fall ist. Hier wird natürlich darauf geachtet, dass der Anteil an Karotten zwar u. a. zur Deckung des Beta-Carotinbedarfes des Hundes beiträgt, aber es zu keinen Überversorgungen kommen kann.

Viel gefährlicher und weitaus weniger bekannt ist die Tatsache, dass Fellverfärbungen in der Regel durch synthetisches Vit. A, synthetisches Beta-Carotin aber auch durch einen zu hohen Gehalt an Kupfer- bzw. Selenverbindungen im Hundefutter erzeugt wird.
Da das Marengo Hundefutter nur natürliches Vitamin A und natürliches Beta-Carotin in angemessener Menge enthält, kann es zu keiner Überversorgung kommen. Synthetische Vitamine werden aufgrund ihrer hohen Verfügbarkeit im Darm zwangsresorbiert. Natürliche Vitamine werden vom Körper in der Regel nur dann aufgeschlossen, wenn er einen Bedarf danach hat.

Über die Gefahren von synthetischem Beta-Carotin lesen Sie bitte mehr unter Finnland-Studie Carey-Studie. (weiter unten)

Grundsätzlich können alle Sorten des Marengo Hundefutters an farbempfindliche Hunde gefüttert werden. Auch wenn Marengo Hundefutter einen gewissen Anteil an Karotten enthalten, besteht in keinster Weise die Gefahr einer Farbveränderung des Fells.
Die Gefahr einer Farbveränderung ist eher bei einem Hundefutter gegeben, das mit synthetischen Vitaminen übermässig angereichert wurde, auch wenn keine Karotten zugesetzt sind.

Finnland-Studie  /  Carey-Studie

Studien zur Wirkung von synthetischen Vitaminen

Finnische Raucherstudie (Finnland Studie)


In der sogenannten Finnlandstudie verabreichte man dreissigtausend Rauchern (Raucher werden im Allgemeinen einer besonders durch Freie Radikale gefährdeten Zielgruppe zugeordnet) täglich 20 mg synthetisches Beta-Carotin, um die Anfälligkeit für Lungenkrebs zu senken.
Resultat der Studie: die Lungenkrebsrate stieg um 18%, die Sterblichkeitsrate um 8%.

Carrey-Studie


Während einer weiteren Studie verabreichte man einer Gruppe von Rauchern und Asbestarbeitern täglich 30 mg synthetisches Beta-Carotin und 250000 IE
Vitamin A.
Resultat der Studie: die Studie wurde vorzeitig abgebrochen, da die Anzahl an Lungenkrebsfällen um 28% stieg, die Anzahl an Lungenkrebstoten um 46%.

Fazit
Wenn man nun bedenkt, dass die Menge an in der Finnischen Rauchersudie synthetisch zugesetztem Beta-Carotin umgerechnet dem natürlichen Beta-Carotin-Gehalt von 30 g Möhren i. d. TS (Trockensubstanz), also 120 Gramm i. d. FS (Frischsubstanz), entspricht, nimmt einem dies geradezu den Atem. Man fragt sich unwillkürlich: Vergiften wir unsere Hunde letztendlich selbst im guten Glauben, das Beste zu tun?

Diese Studien belegen eindeutig, dass natürliche und synthetische Vitamine weder identisch sind noch auf gleiche Weise im Organismus wirken. Gerade am Beispiel von Beta-Carotin kann man deutlich erkennen, dass die Natur ein fein ausgeklügeltes System hat, das nicht ohne Gefahr mithilfe von Gentechnologie, einigen Mikroben und Kadaverresten imitiert werden kann. Wie könnte ansonsten eine so geringe Menge an Beta-Carotin – wie in der Finnischen Raucherstudie eingesetzt – derart verheerende Folgen haben?

 
Text Quelle: EnRa GmbH &  Co. KG